Diabetes? Ich? Das verstehe ich nicht

Dicke Frau

Diabetes! Hat Sie dieses Wort aus dem Mund des Arztes auch überrascht, als Sie die Diagnose erhalten haben? Weil Sie nicht damit gerechnet haben? Weil Sie doch eigentlich gesund sind, nicht wahr? „Mir geht es gut, mir fehlt nichts“, sagen Sie. Na gut, irgendein Zipperlein trägt jeder mit sich. Wir sind ja schließlich alle nur Menschen.

Aber Diabetes? Zuckerkrank sollen Sie sein?

Nun, das ist jetzt sozusagen amtlich, Ihre Blutzuckerwerte sprechen eine eindeutige Sprache (was Blutzuckerwerte sind, erklären wir später noch).

Und auch wenn es Ihnen vielleicht unerklärlich scheint, es gibt eine Erklärung für Ihren Diabetes. Gehen wir der Sache mal auf den Grund. Welche dieser Aussagen trifft auf Sie zu:

Ja, ich habe ein paar Kilo zu viel auf der Waage. Schon seit Längerem

Übergewicht - vor allem Fettgewebe im Bauch - fördert die Insulinresistenz im Körper. Was das genau ist, erfahren Sie später. Für den Moment reicht es zu wissen: Mit der Insulinresistenz ging bei Ihnen im Körper der Diabetes los. Und Übergewicht ist einer der Hauptrisikofaktoren für Insulinresistenz.

Ich gebe zu, ich bin ein Bewegungsmuffel. Möglicherweise ist das auch einer der Gründe, warum ich übergewichtig bin.

Bewegungsmangel fördert die Insulinresistenz im Körper. Was das genau ist, erfahren Sie später. Für den Moment reicht es zu wissen: Mit der Insulinresistenz ging bei Ihnen im Körper der Diabetes los. Bewegungsmangel ist einer der Hauptrisikofaktoren für Insulinresistenz.

Mit meinem Diabetes bin ich nicht der Einzige in meiner Verwandtschaft.

Das Risiko an Typ-2-Diabetes zu erkranken ist erblich. Wenn nahe Verwandte - zum Beispiel die Eltern oder Geschwister - Diabetes-Typ-2 haben, beträgt die Wahrscheinlichkeit selbst im Laufe des Lebens zu erkranken bis zu 60 Prozent.

Sie sehen: So überraschend ist die Diagnose Diabetes bei Ihnen gar nicht. Doch wir haben auch eine gute Nachricht für Sie. Diabetes kann zwar eine gefährliche Krankheit sein, die mitunter viel Unheil und Leiden anrichtet. Aber es liegt an Ihnen, das zu verhindern. Denn mit dem richtigen Verhalten, geeigneten Maßnahmen und modernen Therapien unterscheidet sich das Leben eines Diabetikers kaum von dem eines Gesunden.

Es gibt gute Medikamente, die helfen. Aber ein bisschen Aufwand müssen Sie schon selbst betreiben. Zum Beispiel Ihre Lebensgewohnheiten etwas ändern und ein bisschen lernen. Verstehen, was in Ihrem Körper jetzt los ist und was genau zu tun ist.

Das notwendige Wissen vermitteln wir Ihnen hier, in der Gesundheitsakademie.

Es geht sofort los mit der ersten Lektion. Erfahren Sie in einem kurzen Video, was in Ihrem Körper gerade falsch läuft. Klicken Sie unten rechts auf den Pfeil, um zu dieser Lektion zu gelangen.

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Ihr Fortschritt im Kurs Diabetes Typ 2

18.07.2013, aktualisiert am 11.03.2014
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