Der Nutzen von Laborwerten bei Arthrose

Blutproben im Labor

Laborwerte bei Arthrose sind nur in speziellen Fällen sinnvoll

Bei der Diagnose von rheumatoider Arthritis – also einer Entzündung der Gelenke – spielen Laborwerte eine wichtige Rolle. Für Arthrose (den Gelenkverschleiß) hingegen gibt es keinen eindeutigen Labortest. Blutmarker (so nennen Mediziner die Laborwerte) spielen bei Arthrose also nur eine untergeordnete Rolle.

Allerdings kann in manchen Fällen Arthrose die Folge einer Arthritis sein, da eine Gelenk-Entzündung mitunter auch ein Gelenk verschleißt. Ärzte sprechen in solch einem Fall von einer sekundären Arthrose.

TWHOOKMisst also ein Arzt bei einem Patient mit Gelenkbeschwerden bestimmte Blutwerte, die ein Anzeichen für Rheumatoide Arthritis (oder Infektionen) sein können, kommt er so mitunter dem wahren Verursacher der Beschwerden schneller auf die Spur.

Insbesondere bei jüngeren Patienten sollten daher diese Werte bestimmt werden, um andere Ursachen der Gelenkprobleme als Arthrose nicht zu übersehen. Spätestens wenn Operationen anstehen, müssen Anästhesisten und Operateure außerdem über eine Basislaboruntersuchung mit Blutbild, Nieren- und Leberwerten, Blutgruppe, Gerinnung und Blutsalzen verfügen.

Mit den Diagnoseverfahren kennen Sie sich nun bestens aus. Der nun folgende kleinen Zwischentest wird Ihnen also keine Probleme bereiten. Danach widmen wir uns der Therapie von Arthrose. Es wird um gesundes Essen, viel Bewegung, Medikamente und um Operationen gehen.

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aktualisiert am 28.05.2015, erstellt am 08.04.2014
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