So beugen Sie Kniearthrose vor

Pause beim Fahrradfahren

Es gibt unterschiedliche Auslöser für Kniearthrose, die oft in Kombination auftreten. Auf manche Ursachen hat man dabei mehr Einfluss als auf andere. Auf jeden Fall sollte man eine gewisse Sensibilität für die stark belasteten Kniegelenke entwickeln, Beschwerden ernst nehmen und ärztlich abklären lassen. Auch die ausreichende Regenerationszeit nach Verletzungen ist wichtig, um eine Schädigung des Knorpels zu verhindern. Wer vorbeugen will, sollte zudem auf sein Gewicht achten, weil jedes Pfund zu viel vor allem den Kniegelenken schadet.

Ganz wichtig ist Bewegung - nicht nur wegen des Körpergewichts, sondern auch, weil sie der Ernährung des Knorpelgewebes dient. Sie wissen ja schon: Knorpel wird nicht durchblutet und muss zwecks Nährstoff- und Sauerstoffversorgung mit Gelenkflüssigkeit ernährt werden. Diese wiederum verteilt sich nur durch Bewegung ausreichend im Gelenk. Verzichten Sie also keinesfalls auf Sport und konzentrieren Sie sich auf gelenkschonenden Sport. Besonders belastende Sportarten wie Tennis oder Skifahren gilt es zu meiden. Die Devise sollte immer lauten: Viel bewegen, wenig belasten.

Text Das Rezept lautet: viel Bewegung, nicht überlasten, ausreichend aufwärmen
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Wer bereits Beschwerden hat, sollte deshalb einen Umstieg auf gelenkfreundliche Sportarten wie Radfahren oder Schwimmen in Erwägung ziehen. Läufer achten bitte auf gutes Schuhwerk, eine ordentliche Lauftechnik und den richtigen Untergrund. Außerdem kann es sinnvoll sein, das Trainingspensum sportmedizinisch abklären zu lassen, damit man den Gelenken am Ende nicht mehr schadet als nutzt.

Ebenfalls wichtig: Richtiges Aufwärmen vor jeder Belastung. Das beugt Arthrose indirekt vor, weil es Verletzungen vermeidet, die eine Knorpelschädigung nach sich ziehen können. Wer Fehlstellungen wie X- oder O-Beine hat, sollte sich zudem von einem Orthopäden entsprechendes Schuhwerk oder Einlagen verordnen lassen, um etwaige Fehlbelastungen auszugleichen. Für die Damenwelt gilt außerdem: Hohe Absätze sind aus gesundheitlicher Sicht tabu, weil sie die Gewichtsverteilung im Gelenk durcheinanderbringen. Studien belegen, dass bis zu 26 Prozent mehr Gewicht auf den Knien lastet, wenn man hohe Schuhe trägt. Die Belastung steigt mit jedem Zentimeter.

Wie bei allen anderen Formen von Arthrose gilt leider auch für den Knorpelabbau im Knie: Die Erkrankung ist nicht heilbar. Massive Knorpelschäden können nicht rückgängig gemacht werden, weshalb Prävention die beste Maßnahme gegen Kniearthrose ist.


Wer dennoch Arthrose entwickelt, muss trotzdem keine Angst vor dauerhaften Schmerzen und Unbeweglichkeit haben. Es gibt zahlreiche Therapien. Sie werden diese in Kürze kennenlernen, nachdem Sie sich in der nächsten Lektion mit den typischen Symptomen einer Kniearthrose vertraut gemacht haben.

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Ihr Fortschritt im Kurs Arthrose

aktualisiert am 10.09.2014, erstellt am 11.04.2014
Bildnachweis: W&B / Röper, Glow Images/PBNJ Productions Blend

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