So helfen Schuhe, Bandagen und Co. bei Arthrose

Senior

Spezielle Schuhe sind bei Arthrose nicht erforderlich

Orthopädische Hilfsmittel kommen bei Arthrose sehr wirksam zum Einsatz. Ein Hand- oder Gehstock entlastet bei Gelenkbeschwerden an der unteren Extremität. Der Patient sollte die Krücke auf der gesunden Seite führen. Dicke Gummiabsätze und weiche Sohlen dämpfen Schläge auf Hüfte und Knie.

Bandagen – etwa am Knie – können das Gelenk etwas stützen und Schmerzen dadurch reduzieren. Die Wirkung ist allerdings begrenzt und meist nicht von Dauer. Effektiver sind angepasste Führungs- und Stützapparate (Orthesen). Knieorthesen sind gelenkig verbundene Kunsstoffschalen, die das Gelenk über Gurte und Entlastungspunkte stützen. Häufig lassen damit Schwellung und Schmerzen im Knie nach. Der Patient kann wieder besser laufen.

Es gibt Orthesen auch für Hand, Fuß oder Rücken als vielfältige Typen (Schienen, Korsetts). Sie helfen Gelenke zu schonen und zu stabilisieren. Manche Modelle können durch bewegungsunterstützende Mechaniken auch Rehabilitationsübungen fördern.

Spezielle Schuhe sind bei Arthrose nicht zwingend erforderlich. Wichtig ist, dass Sie sich bequem und ohne Beschwerden bewegen können. Gelingt das mit Schuhen aus dem Schuhgeschäft – bestens. Aber orthopädische Schuhe zumindest mal zu testen schadet vielleicht auch nicht.

So, bis hierhin liefen alle Therapiemaßnahmen unter dem Oberbegriff "konservative Behandlungen". "Konservativ" bedeutet ohne Operation. In den kommenden Lektionen wird es um Operationen gehen. Es gibt verschiedene Varianten, die verschiedenen Patienten unterschiedlich gut helfen.

Vorab aber noch ein Zwischentest – den letzten im Kurs Arthrose.

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Ihr Fortschritt im Kurs Arthrose

aktualisiert am 29.05.2015, erstellt am 08.04.2014
Bildnachweis: W&B / Röper, Corbis/Fancy

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