Weitere Diagnoseuntersuchungen bei Asthma

Zusätzlich zu den in den vergangenen Lektionen vorgestellten Diagnoseverfahren wird der Arzt bei Bedarf weitere Untersuchung empfehlen, um detailliertere Informationen zum Schweregrad der Erkrankung zu bekommen oder Komplikationen rechtzeitig zu erkennen.

Ein Verfahren kennen Sie mit Sicherheit. Das folgende Bild zeigt es. Noch ist das Bild allerdings verdeckt von einer hellblauen Fläche. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die blaue Fläche und es werden nach und nach Bildbereiche sichtbar. Wenn Sie meinen zu wissen, von welchem Verfahren die Rede ist, können Sie auf das entsprechende Feld unten klicken, um Ihre Vermutung zu überprüfen. Falls Sie es garnicht erkennen: Mit einem Klick auf das Feld ganz rechts erhalten Sie die Lösung.

 

Im folgenden stellen wir Ihnen die drei häufigsten Diagnoseverfahren im Text vor:

  • Elektrokardiogramm (EKG)

    Das EKG hilft, Auswirkungen der Atemprobleme auf das Herz-Kreislauf-System des Körpers zu erkennen. Asthmaanfälle sind häufig von Herzjagen oder unregelmäßigen Puls begleitet.

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  • Blutuntersuchungen

    Auch Blutuntersuchungen liefern bei Patienten mit schweren Asthmaanfällen wichtige Informationen. Eine Blutgasanalyse zeigt das Ausmaß von Atemproblemen.

    Bei den ersten Atemproblemen neigt so mancher Patient aus Angst vor Luftnot zur Hyperventilation. Der Sauerstoffgehalt des Blutes bleibt dadurch normal, es wird allerdings vermehrt Kohlendioxid abgeatmet, wodurch es im Extremfall zur Bewusstlosigkeit kommen kann. Sinkt der Sauerstoffgehalt bei einem Anfall hingegen ab, entsteht eine zunehmende Mangelversorgung der Zellen, insbesondere im Gehirn.

    Bei schweren Atemproblemen steigt schließlich auch der Kohlendioxidanteil im Blut an, da das Gas nicht mehr abgeatmet wird. Es droht eine lebensgefährliche Übersäuerung des Blutes. Diese Veränderungen können Ärzte im Blut messen und so bei Komplikationen rechtzeitig gegensteuern.

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  • Röntgenbild

    Das haben Sie ja schon im Klickbild oben erraten. Ist die Lunge eines Asthmatikers überbläht, erscheint das Atemorgan auf einem Röntgenbild des Brustkorbes dunkler als bei einem gesunden Menschen. Zudem steht das Zwerchfell tiefer als normal und die Herzsilhouette verschlankt.

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Über die Diagnoseverfahren wissen Sie nun bestens Bescheid. Ab jetzt wird es um die Behandlung von Asthma gehen – also um die Therapie.

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aktualisiert am 10.06.2015, erstellt am 17.08.2015
Bildnachweis: Fotolia/Minerva Studio

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