Der Einfluss von Stress auf die Blutdruckwerte

Mann im Stress

Wenn wir wütend sind, sagen wir schon mal "ich bin auf 180" - und meinen damit (ohne es vielleicht zu wissen) den systolischen Blutdruckwert. Denn nicht nur Ärger, auch Angespanntheit durch Zeitdruck oder Angst sowie Emotionen wie Zorn und Sorgen lassen den Blutdruck und den Kreislauf in die Höhe schnellen.

Das liegt daran, dass derartiger Stress ein Alarmprogramm in unserem Körper auslöst, das seit Urzeiten immer dann anläuft, wenn der Körper sich gefordert oder bedroht fühlt. Das sogenannte sympathische Nervensystem wird aktiviert, der Körper schüttet Stresshormone wie Kortisol, Adrenalin und Noradrenalin über die Nebennieren aus. Das Herz schlägt schneller und der Blutdruck steigt in kurzer Zeit. Der gesamte Kreislauf wird so auf Trab gebracht. Das macht den Menschen in Notsituationen stark und wieselflink, damit er angreifen oder auch fliehen kann - so sieht es zumindest die Natur vor.

Doch heute müssen wir nicht mehr gegen Mammuts kämpfen oder vor Säbelzahntigern fliehen. Meist haben wir mentalen Stress. Wir verteidigen uns höchstens verbal, während sich unser Körper aber hormonell auf Nahkampf einstellt. Das Problem: Die körpereigenen Starkmacher werden erstmal nicht abgebaut - es sei denn wir boxen bei Stress auf einen Sandsack ein, rennen eine halbe Stunde durch den nächsten Park oder reagieren uns irgendwie anders ab. Doch wer macht das schon? Gerade in einer Stresssituation haben viele dafür nicht die Zeit.

Häufen sich solche Momente, wird aus einzelnen Stresssituationen Dauerstress. Mediziner haben dafür einen Fachbegriff: Dysstress. Im Gegensatz zu gelegentlichen Stress, der gut für den Körper sein kann und die Lebenskraft beflügelt, schadet Dysstress. Bei Dysstress sind die oben aufgeführten Stressreaktionen des Körpers über dem Normalmaß und können auf Dauer zum Beispiel zu Bluthochdruck führen.

Nicht jeder Stress ist gleichermaßen anstregend. Und Menschen empfinden Stresssituationen unterschiedlich stark. Psychiater in den 1960er-Jahren fanden jedoch heraus, dass es eine Art Rangliste von Stressfaktoren gibt. Bringen Sie die Bilder unten in die richtige Reihenfolge, um einen Ausschnitt dieser Stressrangliste zu sehen - von links, nicht so stressig, nach rechts, sehr stressig:

Bild-URL /cmsmultimedia/203/4/174/112685834257.jpg Bildgröße X 600 Bildgröße Y 48 Anzahl Felder X-Achse 5 Anzahl Felder Y-Achse 1 Ausgabetext Glückwunsch! Sie haben das Bilderrätsel gelöst

Anleitung: Um die Reihenfolge der Bilder zu ändern, verschieben Sie diese mit gedrückter linken Maustaste an die gewünschte Position (mit einem Tablet-PC verschieben Sie die Bilder mit dem Finger). Wenn Sie die richtige Reihenfolge hinbekommen haben, erhalten Sie eine Meldung.

Ein überraschendes Ergebnis, nicht wahr? Egal welcher Stress Sie übermannt, es gibt Möglichkeiten Stress abzubauen - ja sogar vorzubeugen - ohne Sandsäcke zu vermöbeln. Mehr dazu erfahren Sie in der nächsten Lektion, wo es um Entspannunsübungen geht.

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Ihr Fortschritt im Kurs Bluthochdruck
Text Dysstress: Wenn aus einzelnen Stresssituationen Dauerstress wird
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Time Delay 1000
Variante (delay/ishow) delay

aktualisiert am 10.12.2014, erstellt am 25.10.2013
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