Gute Sportarten, schlechte Sportarten bei Bluthochdruck

Fahrrad fahren

Richtig, Sie haben hier in der Gesundheitsakademie gelesen, dass Sport die beste Medizin bei Bluthochdruck ist. Aber Sport ist nicht gleich Sport, wir müssen differenzieren. Streng genommen gehört Denksport ja auch dazu. Zwar sind Schach & Co. gut für Ihre grauen Zellen. Den Blutdruck senken tut das Spiel der Könige aber nicht. Ganz im Gegenteil: Von Schachgroßmeistern ist bekannt, dass ihr Blutdruck gegen Ende einer Partie bei über 200 mmHg systolisch liegt.

Die Werte niedriger zu halten gelingt umso besser mit Ausdauersportarten. Wandern, Schwimmen, Radfahren, maßvolles Laufen (kein Marathon!), Skilanglauf oder auch Golf - das sind die idealen Sportarten für Bluthochdruckler jeden Alters. Sie sind auch für Neulinge einfach zu erlernen und gut dosierbar. Wichtig ist, dass es Ihnen Spaß macht. Und machen Sie keinen Wettkampf daraus.

Wer noch jünger ist und nur mit leichtem Bluthochdruck kämpft, darf auch Mannschaftssportarten praktizieren - etwa Fußball, Handball, Baskettball, Volleyball oder Tennis.

Es gibt jedoch auch Sportarten, die für Bluthochdruckpatienten grundsätzlich tabu sind. Natürlich ist es ein Motivationsdämpfer, wenn die Sportart, für die Sie sich begeistern, auf dem Bluthochdruckindex steht. Aber Gewichteheben und Geräteturnen sind halt nun mal nichts für Menschen mit Bluthochdruck.

Ganz allgemein lautet die Formel:

Sportarten, bei denen die dafür notwendigen starken Muskelanspannungen nicht in eine entsprechende Bewegung münden, sollten von Menschen mit Bluthochdruck nicht praktiziert werden. Sportarten also, die eine ununterbrochene Anspannung der Muskulatur erfordern, ohne die Längenausdehnung des jeweiligen Muskels zu ändern. Neben den schon erwähnten Gewichteheben und Geräteturnen sind dies unter anderem Expanderübungen, Klettern, Tauchen, Ringen oder Boxen, aber auch Sportkegeln und Ski alpin.

Aber warum dieses Verbot? Weil die Bewegungsabläufe bei diesen Sportarten häufig zu einem Blutdruckanstieg führen, der deutlich über den Grenzwerten liegt. Mitunter können so erhebliche Blutdruckspitzen erreicht werden. Vor allem ein Anstieg des diastolischen Wertes ist möglich. Im Extermfall mündet das in einem akuten, schweren Zwischenfall.

Damit Ihnen das nie passiert, sollen Sie in der folgenden Lektion in einem kleinem Übungsspiel zeigen, dass Sie die guten von den ungünstigen Sportarten unterscheiden können.

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Ihr Fortschritt im Kurs Bluthochdruck
Text Wandern, Schwimmen, Radfahren und maßvolles Laufen sind gut
Geschwindigkeit (empfohlen: 50) 50
Fehlerindex (empfohlen: 0.02) 0.02
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Time Delay 1000
Variante (delay/ishow) delay

aktualisiert am 10.12.2014, erstellt am 25.10.2013
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