Moderne Messgeräte machen die Kontrolle einfach

Blutzuckermessgerät

Das Messen des Blutzuckers dient Ihrer Sicherheit. Denn nur so können Sie feststellen, ob Ihre Werte im gesunden Bereich liegen oder ob Sie etwas unternehmen müssen, um ihre persönlichen Zielwerte zu erreichen. Scheuen Sie also nicht den kleinen Piks in den Finger. Mit einer Stechhilfe merken Sie davon sowieso kaum etwas.

Text Blutzuckermessgeräte sind technische Meisterleistungen
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Time Delay 1000
Variante (delay/ishow) delay

Was dann passiert, wenn Sie den Teststreifen in das Gerät einschieben, ist eine kleine technische Meisterleistung. Das Gerät einfach nur "Messgerät" zu nennen ist schon fast eine Beleidigung. "Mobiles Labor" wäre die passendere Bezeichnung. Innerhalb weniger Sekunden verbindet sich die Glukose im Bluttropfen mit speziellen Proteinen. Das setzt eine chemische Reaktion in Gang, mit dem Ergebnis, dass etwas Strom auf dem Teststreifen fließt. Je mehr Zucker in Ihrem Blut ist, desto mehr Strom fließt. Eine Reihe kleiner Elektroden überwacht diesen Vorgang, rechnet störende Bestandteile im Blut heraus, die das Ergebnis verfälschen würden und misst die Zeit. Wie gesagt, die kleinen Dinger sind richtige Laboratorien.

Auf dem Display erscheint dann der Blutzuckerwert. Je nachdem, ob der Wert zu hoch oder zu niedrig ist, müssen Sie handeln: Ist er zu niedrig, müssen Sie möglicherweise schnell mit einem kohlenhydrathaltigen Snack den Wert wieder nach oben treiben. Auf jeden Fall darf der Blutzucker nicht weiter sinken. Bei einem zu hohen Wert müssen Sie hingegen eventuell eine Mahlzeit weglassen oder verschieben. Ist der Wert sehr hoch, kann eine zusätzliche Insulininjektion sinnvoll sein.

Nach der Messung sollten Sie den ermittelten Wert protokollieren, am besten in einem Blutzuckertagebuch. Aus dem Kurs "Blutzuckertagebuch" wissen Sie ja schon: Eine Blutzuckermessung ohne schriftliche Erfassung des Wertes mit Zeitangabe ist etwas verschenkt. Schreiben Sie zusätzlich alles auf, was den Blutzucker beeinflusst, etwa was Sie gegessen haben oder ob Sie sportlich aktiv waren. Es ist sehr wichtig, alle Testergebnisse zu protokollieren - nur so kann der Arzt bei Bedarf Ihre Therapie anpassen und optimieren.

Oder Sie sind in Besitz eines modernen Blutzuckermessgerätes mit elektronischem Speicher, das die Werte automatisch speichert. Die Daten können oft in einem Computer, online im Internet oder durch speziellen Apps über ein Smartphone bearbeitet und verwaltet werden.

So gut die Geräte mittlerweile auch sind, hin und wieder liefern sie trotzdem falsche Werte. Wie Sie das erkennen, lernen Sie in der nächsten Lektion.

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Ihr Fortschritt im Kurs Diabetes Typ 2

aktualisiert am 12.09.2016, erstellt am 24.10.2013
Bildnachweis: W&B/Burkhardt Röper, W&B / Röper

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