Tipps für mehr seelische Zufriedenheit

Frau mit guter Laune

Sie können auch selbst etwas dazu beitragen, nicht in eine Depression oder Angststörung zu rutschen. Hier ein paar Tipps:

Bleiben Sie realistisch

Nehmen Sie den Diabetes an und steuern Sie ihn. Dabei hilft Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Diabetesberaterin. Achten Sie darauf, Therapieziele festzusetzen, die Sie gut bewältigen können.

Übertreiben Sie nicht

Gehen sie in kleinen Schritten vorwärts und überfordern Sie sich nicht. Wer die richtige Balance zwischen Anspannung und Entspannung findet, lebt zufriedener. Falls es Ihnen schwer fällt sich zu entspannen, lernen Sie zum Beispiel Yoga oder autogenes Training. Solche Techniken helfen auch negative Gedanken zu stoppen. Versuchen Sie diese durch positive oder neutrale zu ersetzen.

Pflegen Sie Beziehungen

Freundschaften, Geselligkeit und eine Liebesbeziehung geben Ihnen neue Kraft. Schöne Aktivitäten und Erlebnisse sind gute Mittel gegen trübe Gedanken. Gehen Sie offen mit Ihrer Erkrankung um, dann werden Sie den richtigen Weg finden, den Diabetes in Ihrer Partnerschaft und Ihr soziales Umfeld zu integrieren.

Freuen Sie sich auch über kleine Dinge

Es gibt viele kleine Dinge, die das Leben schöner machen: ein netter Anruf, das Lachen eines Kindes, Blumen am Wegesrand, wärmende Sonnenstrahlen. Achten Sie bewusst auch auf solch kleine Dinge und erfreuen Sie sich an diesen.

Treiben Sie Sport

Bewegung stärkt uns nicht nur körperlich, sondern auch mental. Deshalb ist Sport in den meisten psychiatrischen Kliniken ein fester Bestandteil der Therapie.

Keine Angst vor der Angst

Machen Sie sich bewusst, dass Angst ein normales, überlebenswichtiges Gefühl ist. Ganz angstfrei kann niemand leben. Versuchen Sie, furchteinflößende Situationen wertfrei zu betrachten. Fragen Sie sich: Was ist das Schlimmste, das passieren kann? Wäre das wirklich so schlimm? Wie kann ich dann reagieren? Sie schaffen das alles schon, denn Sie sind gerade dabei sich umfassend über Ihr neues Leben mit Diabetes zu informieren.

Schaffen sollten Sie es idealerweise auch, mit dem Rauchen aufzuhören - als Diabetiker noch dringender als Stoffwechselgesunde. Warum das so ist, das erfahren Sie in der nächsten Lektion.

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Ihr Fortschritt im Kurs Diabetes Typ 2

aktualisiert am 04.08.2014, erstellt am 24.10.2013
Bildnachweis: W&B / Röper, Thinkstock/Fuse

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