Erholung vom Infarkt in der Reha

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Sport in der Gruppe: Fester Bestandteil einer Herzinfarkt-Reha

Wenn die Zeit im Krankenhaus ohne Komplikationen verläuft, verlässt der Patient nach etwa einer Woche die Klinik. Mitunter wird das der Weg nach Hause sein. Das mag jetzt seltsam klingen, aber ideal ist das nicht. Am besten wäre es, nach der Klinik direkt in die Reha zu gehen.

Meist gelingt solch ein nahtloser Übergang auch. In der Reha soll der Patient sich zum einem weiter erholen. Da ein Herzinfarkt nicht nur körperlich eine anstrengende Situation ist, sondern Menschen auch psychisch meist stark belastet, ist eine Zeit der Ruhe sehr hilfreich.

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Etwa drei Wochen dauert
der Aufenthalt in der Reha

Zum anderem – und das ist langfristig betrachtet sehr wichtig – steht jeder Herzinfarktpatient vor der großen Aufgabe, ab sofort sein Leben möglichst gesund zu gestalten. Also alles zu tun, um einen weiteren Infarkt zu vermeiden.

In der Reha wird einem beigebracht wie das geht.

Übergewicht abzubauen und mit dem Rauchen aufzuhören sind wesentliche Maßnahmen, die aber vielen sehr schwer fallen. In der Reha gibt es Ernährungsprogramme und Entwöhnungsseminare, die helfen, das eigene Verhalten langfristig in gesunde Bahnen zu lenken.

In diesem Sinne sollen auch Sport- und Bewegungsgruppen helfen. Dabei geht es nicht darum den Körper auf Hochform zu bringen. Starke Belastungen verkraftet das angeschlagene Herz natürlich nicht. Doch unter professioneller Anleitung hilft leichter Sport dabei, wieder fitt zu werden. Auf lange Sicht sollte ein moderates, den körperlichen Möglichkeiten angepasstes Bewegungsprogramm Pflicht werden, da körperliche Aktivität nahezu alle Risikofaktoren des Herzinfarktes senkt.

Auch die Seele soll genesen. Viele Patienten müssen die durchgemachte lebensbedrohliche Situation verarbeiten. Dabei hilft Ruhe und Abgeschiedenheit oder auch psychologischer Beistand. Kurse in Stressmanagement dienen dazu, künftige Überlastungen zu vermeiden und damit das Risiko eines erneuten Infarktes zu senken.'

Ein wichtiger Bestandteil der Reha sind natürlich auch regelmäßige ärztliche Visiten. Insbesondere überprüfen Ärzte die Leistungsfähigkeit des Pumporgans, überwachen eine möglicherweise vorhandene Herzschwäche und kontrollieren den Herzrhythmus. Auch die Wirkung der medikamentöse Therapie zu beobachten ist Aufgabe der Mediziner.

TWHOOKDie Reha dauert normalerweise drei Wochen und kann unter bestimmten Umständen verlängert werden. Manche Kliniken bieten auch ambulante Rehabilitationen an, die der Patient also von zu Hause aus in Anspruch nimmt. Ein Vorteil dieses Vorgehens kann sein, dass der Kurpatient gleitender in seinen normalen Alltag zurückkehrt. Nachteilig wirken können mangelnde Ruhe und Abgrenzung. Auf jeden Fall gibt es viele Möglichkeiten, die Erholungsphase nach individuellen Bedürfnissen zu gestalten.

Entscheidend ist es, das Erlernte aus der Reha in den Alltag zu übertragen. Die nun folgenden Lektionen sollen helfen, das hierbei nichts in Vergessenheit gerät. Unter der Überschrift "Nach dem Herzinfarkt" erfahren Sie alles Wichtige zu den Themen Ernährung und Körpergewicht, Sport und Bewegung, Stressbewältigung und mit dem Rauchen aufhören – ein bisschen Reha online sozusagen.

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aktualisiert am 06.07.2015, erstellt am 08.01.2015
Bildnachweis: W&B / Röper, Your Photo Today/Amelie Benoist/BSIP

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