So vermeiden Sie den Kontakt mit Pollen

Frau steht an Fenster

Der beste Rat lautet: In Innenräumen bleiben. Bei schönem Wetter nicht immer einfach ...

Am besten wäre für Heuschnupfen-Geplagte die "Allergen-Karenz" – also die Pollen ganz zu meiden. Umsetzbar ist das im Fall einer Pollenallergie so gut wie gar nicht, würde das doch bedeuten, sich zuhause einzuschließen. Doch jeder muss mal raus: arbeiten, einkaufen, Arztbesuche, ...

Aber man kann zumindest versuchen, die Belastung so gering wie möglich zu halten. Die nun folgenden Tipps helfen dabei. Natürlich ist es unmöglich, die vollständig umzusetzen. Aber die ein oder andere Anregung sollte für jeden dabei sein.

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  • Auch wenn es das Naheliegenste ist, muss es an dieser Stelle gesagt werden: Meiden Sie blühende Wiesen und Felder.

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  • Wenn an heißen Sommertagen besonders viele Pollen fliegen, ist die beste Option tatsächlich, diese Tage in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Sie können abwägen: Ist es schlimmer drinnen zu bleiben oder die Pollenbelastung draußen auszuhalten?

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  • Verlegen Sie Sport nach drinnen, wenn Ihre Pollen Hochsaison haben. Treiben Sie Sport in der Halle oder im Fitness-Studio.

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  • Wählen Sie ein Urlaubsziel mit geringer Pollenbelastung: Das Hochgebirge (ab 1500 Meter) und die Küsten sind besonders pollenfrei. Aber: durch den Klimawandel vergrößert sich das Verbreitungsgebiet mancher Pollen und dehnt sich in Richtung Norden und in höhere Lagen aus.

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  • Duschen Sie am Abend und waschen Sie sich die Haare. Getragene Kleidung gleich in die Waschmaschine stecken oder außerhalb des Schlafzimmers ablegen – so bleibt wenigstens der Schlafplatz pollenfrei.

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  • Die Pollenkonzentration ist in ländlichen Gebieten in den Morgenstunden am höchsten, in der Stadt jedoch am Abend höher. Lüften Sie abends, wenn Sie auf dem Land leben – und morgens, wenn Sie in der Stadt wohnen.

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  • Auch wenn Ihnen Staub eigentlich nichts ausmacht: Saugen Sie täglich Staub.

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  • Teppiche, Gardinen und Polstermöbel sind richtige Pollenfänger. Überlegen Sie, ob Sie sich davon trennen können.

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  • Pollenschutzgitter am Fenster halten einen Großteil der Pollen beim Lüften ab.

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  • Eine Klimaanlage mit Hepa-Filter verringert die Pollenbelastung im Haus. Denken Sie daran die Filter regelmäßig zu wechseln.

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  • Manchmal übersieht man das Naheliegenste: Verzichten Sie auf blühende Pflanzen im Haus.

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  • Tragen Sie außer Haus immer eine Sonnenbrille. Das schont Ihre durch Heuschnupfen belasteten Augen.

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  • Lernen Sie Regentage zu schätzen, gehen Sie raus bei schlechtem Wetter. Dann ist die Luft weitesgehend pollenfrei.

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  • In Sachen Regen gibt es eine Ausnahme: Gewitter und kurze Regenschauer, dann ist die Pollenbelastung besonders hoch. Der Grund: Pollen platzen auf und setzen allergene Eiweiße verstärkt in die Luft frei.

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  • Hören Sie mit dem Rauchen auf! Sowohl aktives als auch passives Rauchen beeinflusst die Allergie negativ und erhöht die Gefahr des Etagenwechsels. Vor allem für Kleinkinder, deren Eltern rauchen, ist das Risiko hoch, dass sich aus einem Heuschnupfen ein allergisches Asthma entwickelt.

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  • Installieren Sie Pollenfilter in der Belüftungsanlage Ihres Autos, halten Sie die Fenster während der Fahrt geschlossen.

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Doch nicht nur die Pollen greifen bei Heuschnupfen die Schleimhäute an. Dadurch, dass diese durch die Allergie stark angegriffen sind, haben auch andere Reizstoffe leichtes Spiel, den Zustand der Schleimhäute weiter zu verschlimmern. In der nun folgenden Lektion gehen wir auf dieses Problem näher ein.

Ihr Fortschritt im Kurs Heuschnupfen
90%

aktualisiert am 14.01.2015, erstellt am 20.02.2015
Bildnachweis: ddp Images/Stock

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