Vorsicht: Asthma-Gefahr bei Heuschnupfen

Hyposensibilisierung

Arzneien inhalieren: Für Asthmatiker leider eine Routineangelegenheit

Nicht immer beschränkt sich die Pollenallergie auf die oberen Atemwege, sondern wandert eine Etage tiefer in die Bronchien und die Lunge. Etwa jeder dritte Pollenallergiker entwickelt nach sechs bis acht Jahren ein allergisches Asthma.

Bei Asthma kommt es zu einer Entzündung der Atemwege. Die Schleimhaut schwillt an, die Bronchialmuskulatur verkrampft, die Bronchien produzieren vermehrt Schleim. Das behindert die Atmung – vor allem die Ausatmung. Es treten pfeifende und brummende Atemgeräusche (so genanntes Giemen, auf Englisch "wheezing"). Zu den weiteren Beschwerden zählen Hustenreiz, Engegefühl in der Brust, zäher Schleim und Atemnort. In schweren Fällen bleibt vorübergehend nach jedem Atemzug etwas mehr Luft in den Lungen als normal, weshalb sie sich zunehmend aufblähen.

TWHOOKWie schon gesagt: Ein nicht ausreichend behandelter Heuschnupfen kann allergisches Asthma auslösen. Aber auch andere Allergene, wie etwa Hausstaubmilben, Tierhaare oder Schimmelpilze sind potenzielle Auslöser.

Asthma ist eine chronische Erkrankung, die dauerhafter Behandlung bedarf. Die erfolgt vor allem mithilfe von Medikamenten, etwa mit bronchienerweiternden und entzündungshemmenden Medikamenten (unter anderem Kortison). Je nach Schweregrad des Asthmas unterteilen Ärzte die Therapie in verschiedenen Stufen. Für schwere akute Anfälle gibt es Notfallmedikamente. Bringen die nicht ausreichende Linderung, muss unter Umständen ein Notarzt gerufen werden. Ein akuter Asthmaanfall kann lebensbedrohlich werden.

Wie kann ich den Etagenwechsel vermeiden?

Sie sehen, allergisches Asthma ist alles andere als harmlos. Tun Sie sich das nicht auch noch an. Nehmen Sie Ihre Pollenallergie ernst und halten Sie sich konsequent an die Therapie. Das bedeutet:

  • Versuchen Sie den Beschwerden vorzubeugen, indem Sie die Pollen so gut es geht meiden.
  • Informieren Sie sich beim Arzt oder in der Apotheke, welche Medikamente für Sie infrage kommen. Nehmen Sie diese gewissenhaft ein, am besten schon bevor die ersten Pollen fliegen und die ganze Saison hindurch.
  • Freunden Sie sich mit dem Gedanken an, sich einer Hyposensibilisierung zu unterziehen. Sie wissen ja bereits: Diese Behandlung bekämpft direkt die Ursachen von Heuschnupfen, und nicht nur Symptome. Die Therapie ist langwierig, kann aber allergisches Asthma vermeiden.

Neben dem erhöhten Risiko für Asthma besteht für Menschen mit Heuschnupfen auch noch die Gefahr, sich eine Kreuzallergie einzuhandeln. In der nun folgenden Lektion erfahren Sie, was Kreuzallergien sind.

So, jetzt haben Sie es fast geschafft. Die nächste Lektion ist die letzte hier im Kurs. Es wird um Kreuzallergien gehen. Auch dafür sind Menschen mit Heuschnupfen anfällig. Was eine Kreuzallergie ist ... Sie wissen es ja bereits. Mit einem Klick rechts unten erfahren Sie es.

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aktualisiert am 06.07.2015, erstellt am 20.02.2015
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