Weitere vorsorgende Therapien bei Heuschnupfen

Beim Arzt

Pros und Contras von Immuntherapien sollten immer vorab mit dem Arzt besprochen werden

Eine Alternative zur Hyposensibilisierung – die Monate vor einer Heuschnupfen-Saison begonnen werden muss und lange dauert – sind Cluster-Immuntherapien (auch Kurzzeittherapien genannt). Im Gegensatz zur herkömmlichen Desensibilisierung bekommt der Patient mehrere Injektionen an einem Tag statt über Wochen verteilt. Die Behandlung ist also eine Option für Menschen, denen es nichts ausmacht, in sehr kurzen Abständen Spritzen verabreicht zu bekommen.

Wichtig ist, dass der Patient beim ersten Auftreten von Pollen schon die maximale Dosis (Erhaltungsdosis) des Allergenextraktes bekommt. Die Therapie sollte also ein paar Tage vor der Pollensaison starten.

TWHOOKEine Variante ist die sogenannte präsaisonale Kurztherapie. Sie beinhaltet nur vier Spritzen pro Jahr. Allerdings scheint deren Wirksamkeit etwas geringer zu sein als bei der klassischen Immuntherapie.

Grundsätzlich gibt es zu den Kurzzeittherapien weniger Erfahrungswerte als zu den normalen Verfahren. Zudem gehören Sie nicht in allen Kliniken und Praxen zum Standard.

Besprechen Sie mit Ihrem Allergologen, Hautarzt oder Hals-Nasen-Ohren-Arzt, mit welchen Therapien er die besten Erfahrungen gemacht hat und welche in Ihrem Fall sinnvoll wäre.

Rücksprache mit Ihrem Arzt sollten Sie auch halten, wenn Sie alternative Medizin zu Behandlung von Heuschnupfen einsetzen. Welche Therapien es gibt und was diese bewirken können, erfahren Sie in der nun folgenden Lektion.

Ihr Fortschritt im Kurs Heuschnupfen
72%
Text Die präsaisonale Kurztherapie besteht aus nur vier Spritzen
Geschwindigkeit (empfohlen: 50) 50
Fehlerindex (empfohlen: 0.02) 0.02
Image URL /cmsmultimedia/137/298/295/100896595985.jpg
Time Delay 1000
Variante (delay/ishow) delay

aktualisiert am 06.07.2015, erstellt am 20.02.2015
Bildnachweis: W&B / Röper, Corbis/Michael A. Keller

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