Glossar: Was bedeutet apothekenpflichtig, rezeptpflichtig & Co.?

Rezept

Dieses kurze Glossar macht Sie mit einigen Begriffen vertraut, auf die Sie immer wieder stoßen werden, wenn es um die Einnahme von Medikamenten geht:

  • Apothekenpflichtig

    Apothekenpflichtige Medikamente bekommen Sie zwar ohne Rezept, aber nur über eine Apotheke. Auch wenn Sie für den Erwerb dieser Arzneien keine Anweisung vom Arzt brauchen, sollten Sie ihm immer von allen Medikamenten berichten, die Sie nehmen.

    1/6

  • Beipackzettel

    Liegt jedem Medikament bei. Enthält ausführliche Informationen über das Medikament - über Wirkung, Nebenwirkung, Dosierung und Anwendung der Arznei. Bei jedem neuen Medikament, das Sie bekommen, sollten Sie sich grundsätzlich immer den Beipackzettel durchlesen.

    2/6

  • Blister

    So nennen Apotheker die unmittelbare Verpackung von Tabletten und Co. Sollten Sie eine Beschädigung des Blisters feststellen, sollten Sie die davon betroffene Tablette besser nicht nehmen. Zeigen sie die Beschädigung Ihrem Apotheker. Er kann entscheiden, was dann zu tun ist.

    3/6

  • N1, N2, N3

    Das ist die Packungsgrößenkennzeichnung. Mit dieser Normierung wird die Menge einer Arznei pro Packung angegeben. "N1" bedeutet "kleine Packung", "N2" steht für "mittlere Packung, "N3" gibt eine "große Packung" an. Weiterhin gibt es noch die Kennzeichnung als "Klinikpackung", mit der es Patienten aber üblicherweise nicht zu tun bekommen. Wie viel Einheiten in einer kleinen, mittleren und großen Packung tatsächlich enthalten sind, wird durch diese Kennzeichnung allerdings nicht festgelegt.

    4/6

  • Rezept

    Wird auch als "Verschreibung" oder "Verordnung" bezeichnet. Ist die Anweisung des Arztes an den Patienten, ein bestimmtes Medikament oder Heilmittel zu nehmen. Mit dem Rezept geht ein Patient üblicherweise in die Apotheke, die Medikamente und viele Heilmittel parat hält. Auf einem Rezept stehen neben den Daten des Patienten und die Angaben zum Medikament bei Bedarf auch noch Anweisungen an den Apotheker.

    5/6

  • Rezeptpflichtig

    Ein rezeptpflichtiges Medikament bekommen Patienten nur, wenn der Arzt dafür eine Anweisung - also ein Rezept - ausgefüllt hat. Üblicherweise wird solch ein Rezept auf rotem Papier ausgedruckt, wenn das Medikament von einer gesetzlichen Krankenkasse bezahlt wird. Ist das nicht der Fall, wird das Rezept auf blauem oder grünen Papier ausgedruckt. "Rezeptpflichtig" bedeutet also nicht automatisch, dass die Arznei von der Krankenkasse erstattet wird. Ein Sonderfall sind Betäubungsmittel: Rezepte dafür werden auf gelbem Papier ausgedruckt.

    6/6

So, jetzt verfügen Sie über ein solides Grundwissen für die nun folgenden Lektionen. Sie werden die einzelnen Medikamentenformen etwas genauer kennenlernen. Aus was diese bestehen, wann sie zum Einsatz kommen und warum. Es geht los mit den Tabletten.

16

Ihr Fortschritt im Kurs Medikamente richtig einnehmen

aktualisiert am 29.04.2014, erstellt am 03.06.2014
Bildnachweis: W&B/Martin Ley/Winfried Fischer, W&B / Röper

Portal-Logos
© Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH & Co. KG
schließen