Was sind Wechselwirkungen von Medikamenten?

Wechselwirkung mit Medikamenten

Auch Erika ist eine von uns erfundene Patientin, ihre Geschichte kommt aber in der realen Welt täglich überall in Deutschland vor: Immer wieder mal wird Erika von einer Blasenentzündung heimgesucht. Aber so schlimm wie diesmal war es noch nie. Zu den Beschwerden beim Wasserlassen gesellen sich Fieber, Abgeschlagenheit und ein Druckschmerz in der Nierengegend, weshalb sie zum Arzt geht. Der verordnet ein Antibiotikum. Auf dem Nachhauseweg kaufte Erika noch ein Aufbaupräparat im Drogeriemarkt, um wieder auf die Beine zu kommen.

Text Medikamente können sich gegenseitig beeinflussen
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Vor jeder Mahlzeit nahm sie gewissenhaft ihr Antibiotikum und das immunstärkende Mineralstoffpräparat. Doch die Beschwerden wurden nicht besser. Erst als Erika sich ein Herz fasste und in der Apotheke nachfragte, erfuhr sie, was passiert war: Die Mineralstoffe im Aufbaupräparat blockierten die Wirkung des Antibiotikums. Das Antibiotikum wurde nicht vom Darm in den Körper aufgenommen. Sofort ließ Erika das Nahrungsergänzungsmittel weg. Die Beschwerden besserten sich innerhalb weniger Tage.

Wenn ein Arzneimittel das andere in seiner Wirkung verstärkt oder abschwächt, dann bezeichnen Experten das als Wechselwirkung. Nicht nur untereinander vertragen sich so manche Medikamente nicht, auch Wechselwirkungen mit Nahrungsmitteln treten auf. Beide Varianten werden Sie in den kommenden zwei Lektionen kennenlernen.

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Ihr Fortschritt im Kurs Medikamente richtig einnehmen

aktualisiert am 10.09.2014, erstellt am 04.06.2014
Bildnachweis: W&B, Thinkstock/iStockphoto, W&B / Röper

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