Zehn Tipps für die richtige Einnahme von Medikamenten

Beratung in der Apotheke

Endspurt, dies ist die letzte Lektion! Zum Schluss fassen wir noch einmal die wichtigsten Inhalte zusammen, die Sie aus diesem Kurs mitnehmen sollten. Sie werden einiges - jetzt, nach dem Durcharbeiten der Lektionen - vielleicht für selbstverständlich halten. Das geht aber nicht jedem so.

  • Halten Sie sich an die Vorgaben vom Arzt, was die Einnahme von Medikamenten anbelangt. Ändern Sie nicht eigenhändig einen Therapieplan. Und brechen Sie eine Therapie niemals ohne Rücksprache mit dem Arzt ab
  • Den Spruch kennen Sie aus der Werbung, und er gilt uneingeschränkt: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker
  • Nutzen Sie die Beratung der Apotheken. Besonders gilt das für Patienten mit chronischen Erkrankungen. Sie sollten in jedem Fall eine Stammapotheke haben, in der man sie persönlich kennt und über ihre Krankheit und die Medikamente, die sie dagegen einnehmen, Bescheid weiß
  • Erzählen Sie Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin von der ärztlichen Diagnose und sagen Sie auch, was der Arzt oder das Team der Apotheke empfohlen hat. Zeigen Sie Ihre Medikamente und sagen Sie, wann Sie diese einnehmen müssen. Wenn es Hinweise im Bezug auf Nahrungsmittel gibt, hilft es, wenn auch der Partner darüber Bescheid weiß
  • Verknüpfen Sie die Einnahme von Medikamenten mit alltäglichen Routinen. Wenn keine Kinder in Ihrem Haushalt leben, dann können Sie Medikamente, die Sie zum Frühstück einnehmen sollen, beim Frühstücksporzellan oder dem Frühstückstablett lagern. Legen Sie Arzneimittel, die Sie zur Nacht nehmen sollen, auf das Nachtkästchen
Text Wissen, etwas Disziplin, gute Beratung, Geduld - Grundpfeiler einer erfolgreichen Therapie
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  • Wer über den Tag verteilt mehrere Medikamente nehmen muss, kann sich den Überblick mit Medikamentenspendern erleichtern. Manche nehmen die Medikamente für einen Tag auf, andere enthalten Fächer für eine Woche, sodass sie auch von Pflegediensten oder einem pflegenden Angehörigen bestückt werden können
  • Vielleicht gibt es für Ihre Kombination von Medikamenten "Kombipräparate". In solchen Arzneien sind gleich mehrere Wirkstoffe enthalten. Statt drei oder vier Tabletten müssten Sie dann nur noch eine nehmen. Das Risiko, eine Tablette zu vergessen oder den Therapieplan durcheinander zu bringen, sinkt.
  • Haben Sie Geduld mit der Wirkung von Medikamenten. Bei manchen setzt der Effekt erst nach Tagen oder sogar Wochen ein
  • Informieren Sie sich über Nebenwirkungen, aber lassen Sie sich davon nicht verrückt machen. Ihr Arzt hat sich bei der Verordnung einer Arznei auch über mögliche Nebenwirkungen Gedanken gemacht. Wären diese unvereinbar mit Ihrer Krankheit und Ihrer Befindlichkeit, hätte er diese nicht verschrieben. Falls Ihnen etwas suspekt vorkommt, nehmen Sie möglichst schnell Kontakt mit dem Arzt auf.
  • Gehen Sie Ihre Langzeitmedikation mindestens einmal in Jahr mit Ihrem Arzt oder Apotheker durch. Im Laufe der Jahre kann sich die Verträglichkeit von Wirkstoffen ändern. Der Plan muss dann angepasst werden.

Geschafft!

Herzlichen Glückwunsch! Sie sind durch. Was jetzt noch fehlt? Ein kleiner Abschlusstest, bei dem Sie überprüfen können, wie gut Sie sich das Gelernte gemerkt haben. Wir wünschen gutes Gelingen.

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Ihr Fortschritt im Kurs Medikamente richtig einnehmen

aktualisiert am 10.09.2014, erstellt am 04.06.2014
Bildnachweis: Mauritius/Cultura, W&B / Röper

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