Migräne-Attacke mit Medikamenten behandeln

Frau mit Coldpack auf der Stirn

Zentrales Anliegen einer jeden Migränebehandlung: Die Schmerzen zu lindern

Migräneattacken - vor allem die Kopfschmerzen - sind medizinisch gesehen in aller Regel ungefährlich. Doch die Schmerzen beeinträchtigen das Befinden und die Lebensqualität der Betroffenen sehr stark. Gegen Schmerzen gibt es Schmerzmittel. Sie leisten einen wertvollen Dienst, indem sie die Attacken lindern und verkürzen, auch wenn sie bloß rein symptomatisch wirken. Schmerzmittel sind also nicht in der Lage, Migräne zu heilen oder die Häufigkeit der Attacken zu reduzieren. Aber sie helfen das Leiden erträglich zu machen. Es stehen zahlreiche Substanzen zur Verfügung, die bei sachgerechtem Gebrauch meist gut vertragen werden.

Zahl 980000
Schriftgroesse Zahl 70
Subtext Deutsche
Text rechts nehmen mindestens einmal pro Woche ein Mittel gegen Migräne
Schriftgroesse Text 20
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Variante (delay oder ishow) ishow

Wichtig ist, möglichst bei den ersten Anzeichen von Schmerzen eine Tablette zu schlucken. So gelingt es im Idealfall, die Attacke im Keim zu ersticken. Je später hingegen das Medikament eingenommen wird, desto schwieriger lässt sich der Schmerz durchbrechen.

Allerdings raten Ärzte in bestimmten Fällen aber auch von diesem Prinzip ab, nämlich dann wenn Migräneanfälle öfter als zehnmal im Monat auftreten. Dann sollte der Betroffene auf Medikamente möglichst nicht allzu schnell zurückgreifen und mit seinem Arzt alternative Therapiestrategien überlegen, um einem Übergebrauch vorzubeugen. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, welche Strategie für Sie die beste ist.

Werden Schmerzmittel übermäßig konsumiert, drohen - je nach Präparat - Magen-, Leber- oder Nierenschäden. Außerdem kann es zum sogenannten medikamenteninduzierten Kopfschmerz kommen. Dabei handelt es sich um chronisches Kopfweh, dass durch die Schmerztabletten überhaupt erst entsteht - nämlich dadurch, dass deren Wirkstoffe die Schmerzwahrnehmungsschwelle im Gehirn verstellt.

Um solche Nebenwirkungen zu verhindern, sollte der Schmerzmittelgebrauch im Kopfschmerztagebuch gut dokumentiert werden. So behalten Patient und Arzt den Überblick über die benötigte Menge und können bei drohendem Übergebrauch rechtzeitig auf andere Therapiekonzepte umschwenken.

Neben der Einnahme von Medikamenten helfen auch bestimmte Verhaltensmaßnahmen, die Schmerzattacke leichter zu überstehen: Ruhe, Rückzug und Abdunklung empfinden viele Geplagte als angenehm. Auch ein kühlender Lappen auf dem Kopf kann Linderung verschaffen. Minzöl zum Auftragen auf die Schläfen weist ebenfalls einen kühlenden und damit schmerzdämpfenden Effekt auf.

Kommen wir nun zu den Wirkstoffen im einzelnen.

Ihr Fortschritt im Kurs Migräne
89%

aktualisiert am 09.07.2015, erstellt am 09.07.2014
Bildnachweis: W&B / Röper, Your Photo Today/Boissonet/BSIP

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