Osteoporose-Therapie: Eine Übersicht

Übersicht

Bewegung, gesunde Ernährung, Physiotherapie: Behandlungsbausteine, die bei Osteoporose gut helfen

Osteoporose ist kein Schicksal, das man einfach hinnehmen muss. Es gibt eine Menge, was man gegen die Krankheit tun kann. Sie lässt sich nicht nur sehr gut behandeln, sondern bietet Ihnen auch die Chance, den Krankheitsverlauf durch Ihr Verhalten zu beeinflussen. In den folgenden Kapiteln erfahren Sie deshalb etwas über die wichtigsten Bausteine im Kampf gegen den Knochenschwund.

Sie werden schnell feststellen, dass es neben medizinischen Maßnahmen wie dem Einsatz von Medikamenten oder Krankengymnastik auch viele Dinge gibt, die Sie selbst tun können. So lohnt es sich zum Beispiel, seinen Speiseplan kritisch unter die Lupe zu nehmen, die eigenen vier Wände sturzsicher zu machen oder sich in einer Selbsthilfegruppe mit anderen Betroffenen auszutauschen.

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  • Los geht es mit den Themen Ernährung und Bewegung. Zwei Bausteine, deren Bedeutung man gar nicht oft genug betonen kann. Wussten Sie zum Beispiel, dass Knochen genau wie Muskeln trainiert werden können? Und dass es Gift für die Knochen ist, sich aus Angst vor Verletzungen und Frakturen nicht ausreichend zu bewegen?

    Auch alles, was auf den Teller kommt, hat Einfluss auf unser Skelett. Warum Sie mehr Parmesan über Ihre Pasta hobeln und Cola lieber im Regal stehen lassen sollten, lernen Sie in der Lektion über Ernährung.

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  • Anschließend geht es um die Möglichkeiten der physikalischen Medizin. Diese sind vielfältig und nicht so kompliziert wie der Begriff, hinter dem sie sich verbergen. Dazu gehören zum Beispiel Physiotherapie, Massagen oder Akupunktur. Außerdem geht es darum, was Wärme, Kälte und Strom gegen Schmerzen ausrichten können. Physikalische Therapien haben einen festen Platz im Behandlungsspektrum von Osteoporose – und das aus gutem Grund. Sie wirken spezifisch gegen Schmerzen, erhalten Ihre Beweglichkeit und können dafür sorgen, dass Sie weniger Schmerzmittel benötigen.

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  • Um Schmerzmittel kommt man natürlich nicht immer herum, deshalb erfahren Sie in einem eigenen Kapitel, wo die Grenzen von Ibuprofen und Co. liegen, wie man den Teufelskreis aus Schmerzen durchbricht und warum man keine Angst vor einer Opiat-Behandlung haben muss.

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  • Neben Schmerzmitteln gibt es natürlich noch eine Reihe weiterer Medikamente, die bei der Behandlung von Osteoporose eine Rolle spielen und die Sie deshalb kennen sollten. Sie lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: Solche, die den Knochenabbau mindern und solche, die den Knochenaufbau unterstützen. Welche Vor- und Nachteile sie haben, warum Hormontherapien heute nur noch selten eingesetzt werden und welche Mittel am häufigsten verschrieben werden, erfahren Sie im Kapitel über Medikamente.

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Sie sehen: Es gibt viele Möglichkeiten, um Osteoporose den Kampf anzusagen. Mit der Unterstützung eines guten Arztes, einer positiven Einstellung und dem nötigen Wissen über die Krankheit werden Sie die passende Kombination für sich bestimmt finden.

Wir starten mit einer kleinen Ernährungskunde.

Ihr Fortschritt im Kurs Osteoporose
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aktualisiert am 08.04.2015, erstellt am 15.05.2015
Bildnachweis: Getty Images/Cultura/Jag Images, YPT/Axel Leschinski, dpa Picture Alliance

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