Osteoporose ist verhinderbar und gut behandelbar

lachende Frau

Die gute Nachricht: Osteoporose lässt sich fast immer vorbeugen, vor allem aber gut therapieren

Ist das Alter wirklich automatisch mit Gebrechen und Schmerzen verbunden? Gibt es keinen Weg daran vorbei? Nun, den berüchtigten Jungbrunnen hat bisweilen noch niemand gefunden – trotz aller Meldungen über Wundermittel, die regelmäßig in dem ein oder anderen Klatschmagazin zu lesen sind.

Es stimmt: Mit den Jahren verschleißt der Körper. Langsam, aber stetig lässt die Kraft nach, das ein oder andere Zipperlein stellt sich ein. Auf einmal treten Schmerzen auf, wo bis vor kurzem noch alles in Ordnung schien. Bestimmte Tätigkeiten fallen schwerer, der Alltag wird anstrengender.

TWHOOK"Ich spüre es in den Knochen", sagt so mancher, um diese Entwicklung zum Ausdruck zu bringen. Das ist nicht nur ein Sprichwort. Auch die Knochen altern, verlieren an Substanz und werden somit anfälliger für Brüche. Bis zu einem gewissen Maße ist das normal.

Bei Osteoporose hingegen handelt es sich nicht um einen Verschleiß. Vielmehr beruht der Knochenschwund auf einer Störung des Stoffwechsels. Dadurch verliert der Knochen seinen zweckmäßigen Aufbau, seine Architektur wird zerstört und gerät aus den Fugen. Das kann bei Frauen bereits nach der Menopause auftreten – also lange bevor altersbedingte Abnutzungserscheinungen üblicherweise zu erwarten sind.

Osteoporose ist folglich keine Alterserscheinung, und damit auch nicht unvermeidlich. Fast jeder kann vorbeugen. Durch einen gesunden Lebensstil zum Beispiel. Selbst für Patienten, die bereits die Diagnose Knochenschwund vom Arzt erhalten hat, gibt es viele Möglichkeiten, die Erkrankung in Schach zu halten, in nicht wenigen Fällen sogar zu heilen.

Sicher, das erfordert ein bisschen Einsatz. Das geht nicht über Nacht und es reicht nicht aus, einfach nur ein paar Medikamente zu nehmen. Doch der Aufwand lohnt sich. Denn gerade im höheren Alter führt ein Knochenbruch mitunter zu starken Einschränkungen im Alltag. Die Lebensqualität sinkt. Der Spruch "vom Wirbelkörperbruch hat sich Opa nie so richtig erholt" trifft leider auf viel zu viel Betroffene zu.

Wollen Sie es darauf ankommen lassen? Lieber nicht! Los geht es also im Kurs Osteoporose. Zu Beginn mit ein bisschen Knochenkunde. Damit Sie verstehen, was im "Os" – so die medizinische Bezeichnung des Knochens – los ist.

Ihr Fortschritt im Kurs Osteoporose
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Text Knochen altern, verlieren an Substanz und werden anfälliger für Brüche
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aktualisiert am 20.07.2015, erstellt am 13.05.2015
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