Bei Rheuma sind Entzündungen die Übeltäter

Arthrose

Rheuma in den Fingern: Die Entzündung in den Gelenken verläuft in Schüben

Vereinfacht gesagt ist Rheuma nichts anderes als eine unnötig stattfindende Entzündung in den Gelenken, verursacht durch eine fehlerhaft arbeitende Körperabwehr. In den Gelenken - genau genommen in der Gelenkinnenhaut - laufen dauerhaft Entzündungsprozesse ab. Mal mehr, mal weniger stark, weshalb Rheuma typischerweise in Schüben verläuft.

Wie kommt es zu den Entzündungen? Das Immunsystem produziert während des Angriffs auf die Gelenkinnenhaut unter anderem entzündungsfördernde Substanzen (sogenannte Zytokine), und zwar viel zu viele davon. Zwei Zytokine spielen dabei die Hauptrolle: der Tumornekrosefaktor-Alpha (TNF-alpha) und das Interleukin-1 (IL-1).

TWHOOKDiese Überproduktion führt zu Symptomen typischen wie Rötung, Schwellungen, Wärme, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Leidet die Gelenkinnenhaut unter einer Entzündung, verdickt sie sich und produziert viel mehr Gelenkflüssigkeit als normal.


Die verdickte Gelenkinnenhaut und die Entzündungsbotenstoffe greifen im Laufe der Zeit Knorpel und Knochen an.

Weshalb es zu Rheuma kommt, wissen Wissenschaftler noch nicht ganz genau. Die Körperabwehr spielt zwar eine entscheidende Rolle, aber möglicherweise sind auch eine erbliche Veranlagung, Umwelteinflüsse und Infektionen beteiligt.

Die Entzündungen sind also die Übeltäter. Aber was sind Entzündungen eigentlich genau? In der nächsten Lektion erfahren Sie es.

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Ihr Fortschritt im Kurs rheumatoide Arthritis
Text Das Immunsystem produziert ent- zündungsfördernde Substanzen, sogenannte Zytokine
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aktualisiert am 25.03.2015, erstellt am 05.02.2014
Bildnachweis: Your Photo Today/BSIP/Marie Schmitt, W&B / Röper

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