Die Therapie von Rheuma mit Medikamenten

Patientin beim Arzt

Für die Behandlung von Rheuma gibt es mittlerweile gute Medikamente

Die Behandlung von rheumatoider Arthritis mit Medikamenten darf als eine Erfolgsgeschichte der Medizin bezeichnet werden. Dank einer Auswahl bewährter und moderner Wirkstoffe stehen für ein Großteil der Patienten Arzneien zur Verfügung, die tatsächlich helfen.

Ziel einer Behandlung mit Medikamenten ist es, das Rheuma zum Stillstand zu bringen. Die Entzündungen sollen nachlassen oder ganz verschwinden, damit keine Schmerzen, Gelenkschwellungen und Steifigkeit mehr auftreten.

TWHOOKNicht immer gelingt es Ärzten jedoch, jeden Rheumatiker komplett von seinem Leiden zu befreien. Nicht jedes Mittel wirkt gleich gut bei jedem. Zudem kommt es darauf, in welchem Stadium sich die Erkrankung befindet. Sie wissen ja bereits: Je früher ein Arzt eine rheumatoide Arthritis diagnostiziert, desto besser kann langfristige Schäden verhindern.

Wissen Sie auch noch, warum das so ist? Welche der folgenden Aussagen erklärt den Zusammenhang richtig?

Sämtliche Arzneien, die bei Rheuma zum Einsatz kommen, wirken umso besser, je jünger ein Patient ist. Deswegen gilt die Maxime: Je früher desto besser

... nein, das stimmt so nicht.

Bei der rheumatoiden Arthritis wird die Körperabwehr im Laufe der Zeit immer schwächer. Dementsprechend sinkt der Wirkungsgrad der Medikamente immer mehr

... nein, eine generelle Schwächung der Körperabwehr durch Rheuma ist nicht bekannt.

Bei der rheumatoiden Arthritis greift die Körperabwehr die Gelenkinnenhaut an. Diese entzündet sich daraufhin, was zu Schmerzen und Schwellungen führt, aber das Gelenk noch nicht in seiner Funktion behindert. Ohne Behandlung greift die Entzündung allerdings auf andere Gelenkteile über und zerstört dieses nach und nach

... richtig, genau deswegen ist ein früher Therapiebeginn so wichtig.

In einem frühen Stadium weisen die Gelenke zunächst wenig Schäden auf. Dank guter Medikation lässt sich dieser Zustand mittlerweile auch lange erhalten.

Welche Medikamente nun für Sie die richtigen sind, weiß Ihr Arzt am Anfang auch noch nicht genau. Deswegen wird er in den ersten Monaten die Behandlung bei Bedarf anpassen, Präparate austauschen oder miteinander kombinieren, zum Beispiel um die Wirkung zu verbessern oder unerwünschte Nebenwirkungen auszuschalten. Dabei hält er sich an einen sogenannten Zweistufenplan, den wir Ihnen jetzt kurz vorstellen und in den folgenden Lektionen näher erläutern:

Ratsam ist es, gleich zu Beginn mit der Basistherapie zu starten – und nicht erst nach ein, zwei Jahren, mit der Begründung: In den ersten Monaten sind die Beschwerden noch nicht so belastend, da brauche ich die Basistherapie noch nicht. Denken Sie daran: Je früher Sie mit einer geeigneten Behandlung beginnen, desto länger wird die Wirkung anhalten. Es geht darum, die Zerstörung Ihrer Gelenke zu verhindern. Solange die Gelenke noch einigermaßen intakt sind, besteht berechtigte Hoffnung, dass dies auch lange Zeit so bleibt. Sind die Gelenke jedoch einmal kaputt, können diese nicht mehr repariert werden.

Nun sollen Sie die wichtigsten Wirkstoffe im Einzelnen kennenlernen. Wir starten mit einer Gruppe von Medikamenten, die unter der Abkürzung NSAR zusammengefasst werden. Mit einem Klick rechts unten erfahren Sie, was sich dahinter verbirgt.

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aktualisiert am 25.03.2015, erstellt am 05.02.2014
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