Wann bei Rheuma operiert wird

Das Thema Operation kommt ganz bewusst erst jetzt, also ziemlich am Ende des Kurses. Denn: Einen Eingriff sollten Arzt und Patient erst in Erwägung ziehen, wenn alle anderen Maßnahmen -  also Medikamente, Bewegung, Ernährung - nicht (mehr) das gewünschte Ergebnis erzielen. Wann das der Fall ist, kann von Patient zu Patient ganz unterschiedlich sein. Verläuft eine rheumatoide Arthritis langsam, vergehen mitunter viele Jahre. Im Idealfall ist eine Operation natürlich überhaupt nicht notwendig. Schreitet das Leiden allerdings schnell voran, wird der Rheumatologe umso eher zu einem Eingriff raten.

Bevor Sie nun richtig einsteigen in das Thema, sollen Sie einmal ein paar Werkzeuge kennenlernen, mit denen Chirurgen im Operationssaal arbeiten. Das sind nämlich keine Kunstwerke. Wissen Sie, was auf der Abbildung alles zu sehen ist? Gehen Sie mit dem Mauszeiger über die Bilder (bei einem Tablet-PC mit dem Finger kurz antippen) und Sie erfahren es.

OP-Nesteck Skalpell Endoskop Hammer und Meißel Schere Nadel und Faden

Bei einer Operation von Patienten mit rheumatoider Arthritis müssen Ärzte einige Besonderheiten beachten. Zum einen muss ein Eingriff mit der Basistherapie abgestimmt sein. Da die Rheumamedikamente die Aktivität der Körperabwehr herabsetzen, haben Patienten ein erhöhtes Risiko für Infektionen. Auch die Knochen und Gelenke selbst sind durch die Krankheit und durch die eingenommenen Wirkstoffe anfälliger. Zum Beispiel kann die Gefahr für Knochenbrüche erhöht sein.

In den folgenden Lektionen stellen wir die wichtigsten Operationsverfahren vor: Entfernung der Gelenkinnenhaut (am der ja eine rheumatoide Arthritis ihren Anlauf nimmt), Entfernung von zerstörten Gelenkteilen, Versteifungen und Gelenkersatzoperationen.

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Ihr Fortschritt im Kurs rheumatoide Arthritis

aktualisiert am 25.03.2015, erstellt am 05.02.2014
Bildnachweis: W&B/Röper, W&B / Röper

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