Gesundes Essen für einen gesunden Rücken

gesunde Ernährung

Wir wissen es alle: Eine gesunde Ernährung ist gut für die Gesundheit. Frische und ausgewogene Kost und eine kontrollierte Kalorienzufuhr helfen uns dabei, fit und gesund zu bleiben. Wir wollen Ihnen in diesem Kapitel keine Ernährungsberatung, aber doch einige Gedanken zum Thema mit auf den Weg geben. Denn nicht nur als Rückenschmerzpatient lohnt es sich, die eigene Ernährung und das Gewicht kritisch unter die Lupe zu nehmen. Schließlich ist Übergewicht eine häufige Ursache für Rückenprobleme. Kein Wunder, trägt der Rücken doch tagtäglich einen Großteil der Last, die wir uns anfuttern. Alles, was wir zu viel auf den Rippen haben, belastet unser Rückgrat, Hüfte, Knie und Sprunggelenke - also die Gewichtsträger des Körpers. Mit der Zeit schreitet der natürliche Verschleiß dieser Partien schneller voran.

Die gute Nachricht: "Im Gegensatz zu erblichen oder hormonellen Faktoren können wir unsere Ernährung aktiv beeinflussen und damit gezielt etwas für unseren Rücken tun", weiß Apothekerin und Ernährungsberaterin Margit Schlenk. Wer den überflüssigen Pfunden mit Sport und gesunder Ernährung zu Leibe rückt, tut in doppelter Hinsicht etwas für seinen Rücken, weil er einerseits die zu tragende Last reduziert, anderseits die zuständigen Muskeln stärkt.

Auf was Sie genau achten müssen, das sollen Sie sich in der folgenden Lückentextübung selbst erarbeiten. Füllen Sie die Lücken im folgenden Text mit den Wörtern in der Auswahl rechts. Dafür klicken Sie einfach die Wörter in der richtigen Reihenfolge an. Wenn Sie richtig klicken, wird die Lücke im Text geschlossen. Falls Sie falsch klicken, bekommen Sie eine Fehlermeldung. Los geht’s:








Außerdem ist es natürlich hilfreich zu wissen, wieviel Energie Ihr Körper benötigt und welche Nahrungsmittel Sie ihm liefern. Dazu können Sie ihren Gesamtenergiebedarf und den Body-Mass-Index (BMI) bestimmen. Der BMI-Rechner und der Kalorienrechner von www.apotheken-umschau.de erledigen das für Sie mit nur wenigen Klicks.

Der Gesamtenergiebedarf setzt sich aus Grund- und Leistungsumsatz zusammen und variiert je nach Person und Belastung erheblich. Der Grundumsatz gibt die Energiemenge an, die ein Mensch braucht, um seine Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. Margit Schlenk nennt die Faustregel hierfür: "Eine Kilokalorie pro Kilogramm Körpergewicht pro Stunde". Der Leistungsumsatz hingegen beschreibt die Menge, die durch körperliche Aktivität zusätzlich benötigt wird. Wer abnehmen will, muss die Energiezufuhr senken und den Verbrauch erhöhen. Ergo: Gesünder essen und Sport machen. "Ohne diese Kombination ist es leider nicht möglich, dauerhaft und gesund abzunehmen", so Schlenk.

Kalzium macht die Knochen stark

Dass Kalzium wichtig für die Knochen ist, lernen Kinder schon in der Schule. Aber warum genau ist das so? Knochen bestehen aus organischen Materialien, hauptsächlich Zellen und Eiweiß mit reichlich Kollagenfasern. Das macht sie stabil und lässt sie selbst große Belastungen aushalten. Als Verbundmaterial dienen anorganische Stoffe wie Wasser und Kristalle aus Mineralsalzen, vor allem Kalziumphosphat und Kalziumcarbonat, die in die Kollagenfasern eingelassen sind. Kalzium ist also wichtig für die Struktur und die Stabilität der Knochen. Dem Mineralstoff kommt diesbezüglich eine Schlüsselrolle zu. "Gleichzeitig dienen die Knochen als Speicher für Kalzium", sagt Margit Schlenk. Etwa ein Kilogramm hat ein Erwachsener davon im Körper, fast alles ist in den Knochen gebunden. Der Mineralstoff beteiligt sich an vielen Vorgängen im Körper. Hormone und Vitamine steuern den Kalziumhaushalt. Schon deshalb ist es ratsam, auf eine ausreichende Versorgung mit Kalzium zu achten.

Hinzu kommt, dass unser Skelett ein dynamisches Gebilde ist. Ständig wird in den Knochen gearbeitet und umgebaut, um den Verschleiß durch die Belastung zu kompensieren. Bis etwa zum 30. bis 35. Lebensjahr baut der Körper überwiegend Knochen auf, danach beginnt der langsame Abbau. Wie stark und wie schnell das geht, hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter Alter, Geschlecht, Veranlagung und Beanspruchung - aber nicht zuletzt auch von der Ernährung. Unter anderem kann eine ausreichende Versorgung mit Kalzium helfen, dem Abbau von Knochen zu verlangsamen und ihre Stabilität zu schützen. Milchprodukte wie Joghurt, Quark, Käse, Kefir oder Buttermilch enthalten reichlich Kalzium. Idealerweise wählen Sie die fettreduzierten Varianten. Aber auch grünes Gemüse und Mineralwasser mit hohem Kalziumgehalt sind gut für die Knochen.

Zusammengefasst gilt also: Gesunde Ernährung ist auf für den Rücken eine Wohltat. Achten Sie also in Zukunft ein bisschen auf Ihr Essen.

In der nächsten Lektion klären wir die Frage, ob Rückenpatienten ins Fitnessstudio gehen sollten. Wo doch Bewegung so wichtig ist.

Ihr Fortschritt im Kurs Rückenschmerzen
90%
Zahl 35.
Schriftgroesse Zahl 85
Subtext Lebensjahr
Text rechts Ab diesem Alter werden Knochen nicht mehr aufgebaut im Körper, sondern es beginnt der Abbau
Schriftgroesse Text 20
Wartezeit in Millisekunden 5000
Variante (delay oder ishow) ishow

aktualisiert am 06.07.2015, erstellt am 27.10.2013
Bildnachweis: Strandperle/Chederros AGE, W&B / Röper

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