Schmerz kann ein Gedächtnis bilden

Schmerzgedächnis

Schmerz kann Spuren im Gehirn hinterlassen

Über das Schmerzgedächtnis haben Sie ja schon einiges in der Lektion "Wie Schmerz entsteht und wahrgenommen wird" erfahren. Nochmal kurz zur Erinnerung: Treten Schmerzen immer wieder auf oder halten länger an (weil sie zum Beispiel nicht auf eine Behandlung ansprechen), kann dies Spuren in den Nervenbahnen, im Gehirn und Rückenmark hinterlassen. Der normale Ablauf des Reiz-Reaktions-Systems wird verändert. Die Nervenzellen sind empfindlicher und reagieren schon auf schwache Reize, die das Gehirn normalerweise als harmlos einstuft und deshalb nicht als Schmerz bewerten würde. Schon eine normale Bewegung oder Belastung kann so ein Schmerzempfinden auslösen. Mediziner sprechen dann davon, dass sich ein Schmerzgedächtnis ausgebildet hat.

Damit ein Gedächtnis gar nicht erst entsteht, ist es wichtig, Schmerzen rechtzeitig und ausreichend zu behandeln. Zähne zusammenbeißen, nach dem Motto "ein Indianer kennt keinen Schmerz", ist meist nicht sinnvoll. Zwar stellt ein einmal entstandenes Schmerzgedächtnis keine Sackgasse dar, aber der Weg zurück ist mühsam.

Therapien gibt es zahlreiche, Sie werden diese noch hier in der Gesundheitsakademie kennenlernen. Zunächst geht es jedoch mit einer Selbstanalyse weiter. Sie sollen in sich gehen, ein bisschen Inventur betreiben und so herausfinden, wie die Lage bei Ihnen im Körper gerade aussieht - und somit möglicherweise den Ursachen Ihres Rückenleidens auf die Spur kommen. Wir starten mit einem Bewegungscheck.

Ihr Fortschritt im Kurs Rückenschmerzen
27%
Text Mit der Bildung eines Schmerzgedächt- nisses hat sich der Schmerz verselbstständigt
Geschwindigkeit (empfohlen: 50) 50
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Time Delay 1000
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aktualisiert am 06.07.2015, erstellt am 27.10.2013
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