Eine kleine Matratzen-Kunde

Bettenkauf

Liegt Die mir? Matratzen vor dem Kauf zu testen ist auf jeden Fall sinnvoll

Matratzen gibt es in zahlreichen Farben, Formen und Ausführungen, aber ob man auch auf der richtigen liegt, erkennt man oft erst nach einigen Nächten. Lassen Sie sich deshalb beim Kauf ausführlich beraten. Die folgenden Informationen helfen Ihnen bei Ihrer Kaufentscheidung:

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  • Die Matratze sollte mindestens 20, besser noch 30 bis 40 Zentimeter länger sein als die Körpergröße und mindestens 90 bis 100 Zentimeter breit.

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  • Durchgehende französische Betten sind für einen gesunden Schlaf weniger geeignet. Bei Doppelbetten sind getrennte Matratzen ideal, die Partner stören sich nicht gegenseitig mit ihren Bewegungen und jeder kann sich seine Matratze in der passenden Stärke aussuchen.

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  • Zu hart sollte die Unterlage nicht sein, dann ist die Anspannung im Rücken zu groß. Ist die Matratze zu weich, hängt die Wirbelsäule durch. Faustregel: Je schwerer der Schläfer desto härter die Matratze. Auf jeden Fall sollte sie im Schulter- und Hüftbereich leicht nachgeben und Taille und Beine abstützen.

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  • Wichtig für die Wirbelsäule ist die Biegsamkeit der Matratze,  die sogenannte Elastizität. Wie elastisch eine Matratze ist, bestimmen die Biege- und Punktelastizität, die Schulterzonenentlastung und die Körperzonenunterstützung.

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  • Die Biegeelastizität ist wichtig, wenn Sie einen verstellbaren Lattenrost haben, sie kann sich ihm perfekt anpassen. Die Punktelastizität zeigt an, wie sich die Matratze verändert, wenn Sie darauf liegen. Je besser ihre Elastizität, desto weniger Druck übt sie auf das Gewebe aus. Die Folge: Wirbelsäule und Muskeln sind entspannter, der Schlaf besser.

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  • Eine hohe Punktelastizität haben Taschenfedernkern-, Latex- und Schaumstoffmatratzen. Bei Naturfasern hängt die Biegsamkeit vom Material ab: Rosshaar ist sehr elastisch, Stroh- und Spelzmatratzen (mit Getreide gefüllt) eher hart.

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  • Schulterzonenentlastung und Körperzonenunterstützung sind vor allem wichtig für Rückenschläfer, weil sie die Schultern ausreichend stützen. Bei Seitenschläfern ist es wichtig, dass die Schultern gut einsinken können.

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  • Weil wir pro Nacht bis zu einem halben Liter Flüssigkeit ausschwitzen, müssen Decken und Matratze Feuchtigkeit aufnehmen und abtransportieren. Außerdem sollte die Luft gut zirkulieren – das gelingt bei Taschenfederkernmatratzen am besten. Bei Latex- und Schaumstoffmatratzen ermöglichen Luftkammern den Feuchtigkeitsausgleich.

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  • Auflagen aus Naturfasern wie Rosshaar oder Schurwolle schützen die Matratze und schaffen ein wohliges Schlafklima. Für Allergiker gibt es spezielle Bezüge und Auflagen.

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Zur Bettausstattung gehört natürlich nicht nur eine Matratze, sondern auch Decken und Kissen. Über die reden wir in der nächsten Lektion.

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aktualisiert am 13.11.2015, erstellt am 27.01.2016
Bildnachweis: dpa Picture-Alliance/Image Sou

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