Gut schlafen mit guten Decken und Kissen

Ob wir gut schlafen, hängt auch von der richtigen Bettdecke ab. Sie sollte im Winter kuschelig warm sein und im Sommer angenehm kühl. Auf jeden Fall muss sie atmungsaktiv sein, da die Bettdecke einen Großteil der Flüssigkeit aufnimmt, die wir in der Nacht ausschwitzen. Mit der richtigen Decke schwitzt man weniger und schläft auch besser. Das ist eine Frage der richtigen Füllung: Es gibt Federn, Daunen, Naturfasern oder Synthetisches. Alle Materialien umschließen Luft und isolieren. Wenn eine Decke das gut kann, wärmt sie gut. Als Hülle eignet sich Baumwolle am besten, weil Kunstfasern Schweiß nicht gut aufnehmen.

Was Sie sonst noch wissen sollten:

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  • Auch eine gute Decke hält nicht ewig. Spätestens nach zehn Jahren sollte man sich eine neue zulegen.

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  • Damit die Decke lange kuschelig bleibt, braucht sie gute Pflege: Täglich aufschütteln und lüften, am besten im Freien, aber nicht in der prallen Sonne, weil sonst die Federn brechen.

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  • Auch Decken mit Synthetikfüllung täglich aufschütteln und regelmäßig in der Waschmaschine waschen – das ist bei 60 Grad möglich.

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  • Was sich am besten für Allergiker eignet, hängt von der Allergie ab. Wer auf den Kot von Hausstaubmilben reagiert, muss vor allem auf die richtige Matratze achten. Die Decke ist weniger das Problem, da sich die Milben nicht in den Federn einnisten und oft schon nicht durchs Inlet kommen.

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  • Bei einer Tierhaarallergie auf Daunen- oder Baumwolldecken ausweichen. Kunstfasern eignen sich bei Allergien fast immer, auch, weil sie waschbar sind.

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Auch das Kissen muss passen

Die beste Decke bringt wenig, wenn das Kissen nicht passt. Wer den Kopf auf die falsche Unterlage bettet, riskiert Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich. Im Idealfall stützt das Kissen Nacken und Kopf ab. Die Schultern sollten auf der Matratze liegen, nicht auf dem Kissen. Der Klassiker ist das 80 mal 80 Zentimeter große Kissen. Seitenschläfer kommen mit der kleinen Version – 40 mal 80 Zentimeter – besser zurecht. Es stützt nur den Kopf, die Schultern liegen auf der Matratze und die Wirbelsäule bleibt gerade. Die Seitenlage erleichtert die Atmung und entspannt die Rückenmuskulatur. Seitenschläferkissen unterstützen diese Haltung, man kann sie mit Armen und Beinen umschlingen und Knie und Knöchel abstützen. Es eignet sich auch in der Schwangerschaft, bei einem hohen Körpergewicht, Atemaussetzern (Schlafapnoe) und Schnarchen.

Matratze, Kissen und Decke passen perfekt? Dann wenden wir uns Ihrer Schlafbekleidung zu.

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aktualisiert am 13.11.2015, erstellt am 27.01.2016

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