Licht an oder aus im Schlafzimmer?

Lampe anmachen

Besser ausmachen: Mit Licht schläft es sich nicht so gut

Wer gut schläft, braucht es dunkel. Licht unterdrückt die Ausschüttung des schlaffördernden Hormons Melatonin. Das erklärt, warum viele Menschen nur schlecht einschlafen, wenn es am Schlafplatz zu hell ist. Hier spielen auch kleinere Lichtquellen eine Rolle: Grelle Digitalanzeigen am Wecker oder Standby-Leuchten an elektrischen Geräten. Schalten Sie am besten alles aus oder entfernen Sie es auch Ihrem Schlafzimmer.

Dunkeln Sie den Raum gut ab, zum Beispiel mit Rollläden, Jalousien oder Vorhängen. Natürlich ist es wichtig, das richtige Maß zu finden – auch abhängig von der Jahreszeit:

  • Weil es im Sommer schon sehr früh hell wird, darf es im Schlafzimmer etwas dunkler sein, dann weckt Sie das erste Tageslicht nicht schon morgens um halb fünf.
  • Im Winter sind sehr dichte Rollläden nicht ideal, da kaum Licht hindurch dringt und es nicht als Wachmacher fungieren kann.


Falls Sie früh aufstehen müssen und ungern im Dunkeln aufwachen, hilft Ihnen vielleicht ein Lichtwecker – fast wie beim natürlichen Sonnenaufgang wird die Leuchte des Weckers immer heller, bis Sie aufwachen. Im Idealfall starten Sie so sanfter und weniger abrupt in den neuen Tag.

Nach der Licht-Frage nun zur Fenster-Frage: Auf oder zu? Die Antwort erhalten Sie in der nächsten Lektion.

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aktualisiert am 27.01.2016, erstellt am 27.01.2016
Bildnachweis: Corbis/Tetra Images

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