Richtig lüften im Schlafzimmer

Mann am Fenster

Ob Fenster auf oder zu: Man sollte nachts vor allem nicht frieren

Es ist ein Mythos, der sich hartnäckig hält: Wer bei Kälte schläft, härtet sich ab und ist weniger anfällig für Infekte. Anhänger dieser Methode schlafen bei offenem Fenster – auch bei eisigen Minusgraden. Eine wissenschaftliche Grundlage für diese These gibt es nicht. Wichtig ist: Wer friert, sollte das Fenster wieder schließen oder zumindest sich eine wärmere Decke besorgen.

Ein Nachteil des offenen Fensters: Wenn Sie zu Bett gehen, kann die Temperatur noch ganz angenehm sein. Kühlt es im Herbst oder Winter nachts aber stark ab, kühlt auch der Körper aus. Sie beginnen zu frieren, schlafen schlechter und erkälten sich vielleicht sogar.

NCHOOKIm Sommer lassen viele Menschen das Fenster nachts auf, gerade wenn die Luft im Schlafzimmer schnell stickig wird. Generell gilt in den heißen Monaten: Tagsüber das Fenster geschlossen lassen und den Raum abdunkeln. Erst am Abend lüften, wenn die Außentemperatur sinkt.

Vor dem Schlafengehen etwa zehn bis fünfzehn Minuten lüften

Lüften sollten Sie auf jeden Fall – egal zu welcher Jahreszeit, am besten mehrmals täglich. Stoßlüften verbessert das Raumklima und bringt mehr frische Luft als ein gekipptes Fenster. Immer gut: Vor dem Schlafengehen etwa zehn bis fünfzehn Minuten durchzulüften. Dadurch wird die Luft im Raum komplett ausgetauscht und Sie können danach das Fenster für den Rest der Nacht geschlossen halten. Weil Fenster und Türen nicht ganz luftdicht sind, zirkuliert immer genügend Luft im Raum. Es droht also kein Frischluftmangel, wenn Sie lieber bei geschlossenem Fenster schlafen.

Pollenallergiker sollten etwas überlegter lüften. Wer auf dem Land lebt, lüftet abends – denn dort ist morgens die Allergendichte am höchsten. In der Stadt ist es umgekehrt: Hier steigt die Allergendichte über den Tag und ist morgens noch recht niedrig. Hier gilt: Morgens Fenster auf, abends besser geschlossen halten. Auch Pollenschutzgitter können helfen, die Allergenbelastung im Haus so gering wie möglich zu halten.

Das Bett ist nun mit der richtigen Matratze, Decke und Kissen ausgestattet, der Pyjama liegt parat, das Zimmer ist gelüftet, die Raumtemperatur stimmt – es ist also alles hergerichtet für einen guten Schlaf. Nur müde sind Sie noch nicht? Mit dem Thema Müdigkeit beschäftigen wir uns in den nun folgenden Lektionen, indem wir der Frage nachgehen: Was macht müde, was munter?

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Text rechts der Deutschen sorgen vor dem Schlafengehen für ein gutes Raumklima
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aktualisiert am 27.01.2016, erstellt am 27.01.2016
Bildnachweis: F1online, W&B / Röper

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