Rücken, Bauch, Seitenlage: Richtig liegen im Bett

Optimal liegen

Menschen verändern im Laufe einer Nacht mehrfach ihre Schlafposition

Fühlen Sie sich morgens gerädert und verspannt? Dann liegen Sie nachts vielleicht nicht optimal. Nicht alle Schlafpositionen sind gesund, manche können sogar krank machen.

  • Die Rückenlage

    Die Rückenlage entlastet den Körper zwar gut, aber in dieser Position entspannen Kiefer und Zunge zu sehr (die Zunge kann in den Rachen rutschen), die Kehle verengt sich und Schnarchgeräusche können entstehen – mitunter auch kurze Atemaussetzer, der sogenannten Schlafapnoe (über die wir in einer der kommenden Lektionen noch sprechen). Außerdem atmen Rückenschläfer schneller, der Körper wird so schlechter mit Sauerstoff versorgt. Schnarcher können sich ein Kissen unter den Rücken legen, das erleichtert den Wechsel der Schlafposition.

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  • Die Bauchlage

    Besser für Menschen mit Schnarchproblemen: Die Bauchlage. Hier bleibt die Kehle frei und der Schlaf bleibt leise. Aber diese Position ist nichts für Zähneknirscher, weil sie den Druck auf die Zähne verstärkt. Außerdem verspannt sich in der Bauchlage der Nacken, besonders, wenn man im Schlaf öfter den Kopf dreht. Ein Kissen unter der Brust bringt Nacken und Wirbelsäule auf eine Linie und entlastet.

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  • Die Seitenlage

    Auf einer Matratze, in der die Schultern gut einsinken können, liegt der ganze Körper entspannt. Eine Position, die auch bei Magenverstimmungen und Sodbrennen hilft. Vor allem, wenn der Kopf etwas höher liegt als der restliche Körper. Dann steigt die Magensäure nicht nach oben und man hat weniger Beschwerden. Wer gerne auf der Seite liegt, unterstützt diese Position durch ein Seitenschläferkissen, das man mit Armen und Beinen umschlingen kann.

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  • Zusammengerollt

    Manche Menschen rollen sich im Bett auch zusammen wie ein Baby in der Gebärmutter. Das entlastet die Wirbelsäule, kann bei einem ungünstigen Kissen aber zu Verspannungen führen. Meistens eignet sich ein kleineres Kissen besser als ein großes.

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Ein allgemeiner Tipp für jede Schlaflage: Achten Sie darauf, dass die Schultern auf der Matratze liegen und nicht auf dem Kissen.

Und grundsätzlich gilt: Wer alleine schläft, schläft besser. Das muss nicht unbedingt im Einzelbett sein. Wer sich das Bett mit dem Partner teilt, erwacht erholter, wenn er auf der eigenen Matratze und unter der eigenen Decke schläft. Sonst stören das Ziehen an der gemeinsamen Decke oder die Bewegungen des anderen den Schlaf empfindlich.

Störend ist natürlich auch das nächtliche Aufwachen, etwa wenn die Blase drückt. Wie man damit umgeht, erfahren Sie in der nächsten Lektion.

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aktualisiert am 13.11.2015, erstellt am 27.01.2016
Bildnachweis: W&B/Forster & Martin,

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