Wie warm darf es im Schlafzimmer sein?

Heizung

Zwischen 16 und 18 Grad Celsius sollte es im Schlafzimmer warm sein

Die Antwort auf die Temperaturfrage lautet: weder zu warm noch kalt. Das finden Sie nur wenig hilfreich? Nun, so genau kann man die Frage halt nicht beantworten. Sie sollten im Bett nicht schwitzen und nicht frieren. Das ist unter anderem abhängig von Bettzeug, Schlafbekleidung – und von individuellen Vorlieben. Manche Menschen schlummern auch im Winter bei offenem Fenster, andere brauchen sogar in warmen Sommernächten zumindest einen dünnen Schlafanzug.

Ideal ist eine Raumtemperatur zwischen 16 und 18 Grad Celsius und 50 Prozent Luftfeuchtigkeit. Das erreichen Sie meist auch bei ausgeschalteter Heizung im Winter. Das mit der Heizung ist so: Ein zu warmes Schlafzimmer mag beim Zubettgehen angenehm sein. Läuft die Heizung aber die ganze Nacht, kann der Körper keinen Temperaturausgleich herstellen und schwitzt stark. Die Folge: Der Schlaf wird unruhig, man erwacht am nächsten Morgen weniger erholt. Außerdem sinkt in einem überheizten Raum die Luftfeuchtigkeit, das wiederum kann zu Atemwegsproblemen führen und man wacht mit einer verstopften Nase, trockenen Schleimhäuten oder Husten auf.

Sie frösteln trotz idealer Raumtemperatur? Dann wechseln Sie zu einer wärmeren Bettwäsche, etwa aus Biber oder Flanell, oder einem dickeren Schlafanzug. Im Winter kann es auch eine zusätzliche Wolldecke oder eine Wärmflasche sein.

Ihnen ist eher zu warm als zu kalt? Dann können Sie natürlich das Fenster öffnen. Auf jeden Fall sollten Sie vor dem Schlafengehen (und auch nach dem Aufstehen) ordentlich lüften.

Bei einem offenen Fenster stört mitunter Lärm von draußen den Schlaf. Lärm und Schlaf ist ein eigenes Thema, das wir in der nächsten Lektion behandeln.

Ihr Fortschritt im Kurs Gesund schlafen
32%

aktualisiert am 27.01.2016, erstellt am 27.01.2016
Bildnachweis: F1online

Portal-Logos
© Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH & Co. KG
schließen