Die Wechseljahre sind eine Lebenphase

Zufriedene Frau

Beruhigend: Zwei Drittel aller Frauen meistern die Wechseljahre ohne Probleme oder mit nur leichten Beschwerden

Wer redet schon gerne über die Wechseljahre? Ein Lebensabschnitt, der von Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen geprägt ist. Der einen vor Augen führt, dass man alt geworden ist. Eine Phase, die mit einem Verlust an Weiblichkeit, Gesundheit und Attraktivität verbunden ist. Kein Wunder, dass viele Frauen Angst ...

Halt, stopp!

Sofort Schluss mit den Vorurteilen. Mit dieser Schwarzmalerei. Mit diesem Pessimismus.

Die Wechseljahre sind nicht der Anfang vom Ende. Ganz im Gegenteil. Lassen Sie sich nicht verrückt machen. Lassen Sie sich nicht auf die Funktionsfähigkeit Ihrer Gebärmutter oder den Hormongehalt in Ihrem Blut reduzieren.

TWHOOKSicher, eine Phase, die viele Veränderungen mit sich bringt. Manche davon sind unangenehm, etwa Hitzewallungen. Aber auch eine Phase, die einen Aufbruch markieren kann. Einem Anlass gibt, das Leben neu zu sortieren, vielleicht sich sogar neu zu entdecken. Schließlich hat Frau im Klimakterium viele Ziele des Lebens bereits erreicht – Ausbildung, Beruf, Karriere, Kinder. Das bedeutet: Jetzt ist mehr Zeit für die eigenen Interessen und Bedürfnisse. Zeit für neue Ziele und Zeit für ein starkes Selbstbewusstsein.

Studien zeigen, dass die Wechseljahre gar nicht so einschneidend sind, wie häufig angenommen. Zwei Drittel aller Frauen meistern sie ohne Probleme oder mit leichten Beschwerden. Nur ein Drittel fühlt sich in der Lebensqualität so beeinträchtigt, dass zeitweilig eine Behandlung nötig ist. Und: Die Beschwerden treten immer nur zeitlich begrenzt auf. Es sind also nur Episoden.

Die Weichen werden vor den Wechseljahren gelegt

Wie entspannt Frauen durch diese Zeit kommen, hängt maßgeblich von gänzlich unbiologischen Faktoren ab, wie zum Beispiel Partnerschaft, Freundschaften und Beruf. Viele seelische Probleme, die als klassische Wechseljahresbeschwerden abgestempelt werden – etwa depressive Verstimmungen, Angstzustände oder erhöhte Reizbarkeit –  betreffen schon jüngere Frauen und verstärken sich im Klimakterium. Die Weichen werden also schon vor dem eigentlichen Klimakterium gelegt.

Kurzum: Wer ausgeglichen und entspannt in die Wechseljahre eintritt, hat gute Chancen, sie genau so zu meistern. Umgekehrt gilt: Wer überzeugt ist, im Klimakterium zu leiden, läuft leichter Gefahr, dass dies auch eintritt.

Halten Sie es doch mit Mariann Gellai: Die Dresdner Wechseljahresberaterin vergleicht die Wechseljahre mit einem Umzug. Der ist anstrengend. Wir überlegen, was wir mitnehmen wollen und was nicht. Alles ist durcheinander. Aber sind wir erst mal in der neuen Wohnung – also im neuen Lebensabschnitt – können wir Neues ergänzen und es uns schöner machen.

Gehen Sie ihn also an, den Umzug. Zunächst mit der Frage: Ziehe ich denn wirklich schon um? Bin ich bereits in den Wechseljahre? Unser kleiner Test in der nun folgenden Lektion hilft Ihnen bei der Antwort.

Ihr Fortschritt im Kurs Wechseljahre
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Text Die Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern eine natürliche Lebensphase
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aktualisiert am 19.05.2016, erstellt am 11.05.2016
Bildnachweis: Plainpicture/Jutta Klee, W&B / Röper

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