Entspannend: Traditionelle Chinesische Medizin

Tai Chi

Tai Chi: Aktiviert den Körper, baut Stress ab

Der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) wird nachgesagt, sie helfe in allen Lebenslagen. In Studien nachgewiesen ist das zwar nicht, aber rund um den Globus profitieren Menschen tatsächlich davon. Auch in den Wechseljahren haben viele Frauen positive Erfahrungen mit TCM gemacht. Vielleicht es auch bei Ihnen einen Versuch wert.

Da wäre zum Beispiel die Akupunktur, eine rund 3000 Jahre alte Methode. Dabei werden feine Nadeln in bestimmte Körperregionen gestochen, um die Lebensenergie Qi harmonisch durch den Körper strömen zu lassen. Was esoterisch klingt, hat sich zum Beispiel in der Schmerztherapie bewährt und ist durch Studien belegt. Einige Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Nadeln auch Hitzewallungen reduzieren, Entspannung fördern und das Gesamtbefinden in den Wechseljahren verbessern.

Oder Sie probieren es mal mit Qigong oder Tai Chi. Die fernöstlichen Bewegungsabläufe aktivieren nicht nur den Körper, sondern steigern auch das seelische Wohlbefinden und bauen Stress ab. Möglich macht das die Kombination von Bewegungs- mit Meditations- und Atemübungen. So lassen sich klimakterische Symptome lindern und die Schlafqualität verbessern. Mittlerweile gibt es sogar spezielles Hormonyoga, das gegen Wechseljahresbeschwerden entwickelt wurde und auf einen Mix aus klassischen Yoga-Übungen, Atem- und Energietechniken setzt. In Volkshochschulen, Fitnesscentern und Sportvereinen gibt es Kurse für Anfänger, in denen man die Grundtechniken erlenen und später alleine zu Hause anwenden kann.

Ihr Fortschritt im Kurs Wechseljahre
80%

aktualisiert am 19.05.2016, erstellt am 11.05.2016
Bildnachweis: F1online

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