Phytotherapie

Frauen kaufen Heilpflanzen

Achtung: Auch Phytotherapeutika sind Medikamente

Phytotherapeutika, also pflanzliche Mittel, kommen bei Wechseljahresbeschwerden schon seit Jahrhunderten zum Einsatz. Auch in der modernen Medizin haben sie ihren Platz gefunden. Sie sollen bei leicht ausgeprägten Schlafstörungen, Schweißausbrüchen und Stimmungsschwankungen helfen. Medizinisch nachgewiesen ist das allerdings bisher nicht.

Das Wort "pflanzlich" darf allerdings nicht darüber hinweg täuschen, dass es sich um Medikamente handelt. Deshalb gelten für Phytotherapeutika alle Regeln, die für andere Arzneien auch gelten. Besprechen Sie deshalb den Einsatz stets mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Auch wenn pflanzliche Mittel meist (aber nicht immer) unbedenklicher sind als synthetische Mittel: Grundsätzlich harmlos sind sie nicht. Auch sie weisen – obwohl Naturprodukte – Nebenwirkungen und Wechselwirkungen auf.

Wenn Sie es mit Phytotherapie versuchen, müssen Sie zudem etwas Geduld mitbringen. Oft dauert es einige Wochen oder Monate, bis die Medikamente wirken. Generell gilt: Die Dosis entscheidet. Wer pflanzliche Wirkstoffe verharmlost und nach dem Motto "viel hilft viel" einnimmt, riskiert Gesundheitsschäden. Wie bei anderen Medikamenten auch sollte man sich an die Dosis halten und auch Nahrungsergänzungsmittel nicht ohne Absprache einnehmen.

In der nächsten Lektion stellen wir Ihnen die einzelne Präparate vor.

Ihr Fortschritt im Kurs Wechseljahre
92%

aktualisiert am 19.05.2016, erstellt am 19.05.2016
Bildnachweis: Your Photo Today/A1PIX

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