Sport und Bewegung sind pure Medizin

Frau macht Yogakurs

In der Gruppe macht Sport mehr Spaß

Wann haben Sie zuletzt die Joggingschuhe geschnürt? Eine neue Sportart ausprobiert? Eine Mitgliedschaft für ein Fitnessstudio abgeschlossen? Wenn Sie schon immer sportlich aktiv waren: perfekt! Bleiben Sie dabei, denn Sportlerinnen haben nachweislich weniger Probleme mit den Wechseljahren.

Für alle anderen gilt: Die Wechseljahre sind ein idealer Zeitpunkt, um körperlich aktiv zu werden. Von mehr Aktivität profitieren Sie doppelt.

NCHOOKZum einen wirkt sich Sport positiv auf ihren Körper aus: Überflüssige Pfunde gehen leichter verloren, Herz-Kreislauf-System und Immunabwehr werden gestärkt und der Stoffwechsel angeregt. Experten sind sich außerdem einig, dass Bewegung vor Diabetes, bestimmten Krebsarten wie Darm- oder Burstkrebs und Osteoporose schützt. Viele Frauen wissen nicht, dass Bewegungsmangel als einer der Hauptrisikofaktoren für Osteoporose gilt. Ähnlich wie Muskeln brauchen auch Knochen Reize, damit sie nicht verkümmern. Belastung stimuliert den Knochenaufbau und ist damit das A und O für ein stabiles, gesundes Skelett.

Zudem ist Sport Balsam für die Seele. Studien zeigen, dass Menschen, die sich regelmäßig bewegen, zufriedener und ausgeglichener sind. Die Stimmung hellt sich auf, weil Glückshormone wie Serotonin ausgeschüttet und Stresshormone wie Adrenalin und Kortisol abgebaut werden. Langfristig stabilisiert Sport das vegetative Nervensystem, weshalb Pulsrasen und Schweißattacken nachlassen. Auch Selbstbewusstsein und Selbstwahrnehmung werden durch Bewegung gestärkt, depressive Verstimmungen kommen bei sportlichen Frauen wesentlich seltener vor.

Erlaubt ist, womit Sie sich wohlfühlen

Welche Sportarten sich für Sie eignen, hängt von Ihrer körperlichen Konstitution und Ihren Vorlieben ab. Wer Spaß an der Sache hat und motiviert ist, wird eher dabei bleiben. Erlaubt ist, womit Sie sich wohlfühlen und woran Sie Spaß habe. Wer sicher gehen will, lässt sich vorher ärztlich durchchecken und beraten. Joggen zum Beispiel eignet sich weniger bei Gelenkproblemen, in diesem Fall sind Schwimmen, Walken oder Radfahren die bessere Wahl. Achten Sie darauf, nicht nur Ausdauer, sondern auch etwas Krafttraining zu betreiben. Frauen vergessen das gerne mal oder haben Angst vor übermäßigem Muskelaufbau. Das ist unbegründet. Planen Sie idealerweise an mehreren Tagen pro Woche 30 Minuten Bewegung ein und variieren Sie dabei zwischen Ausdauer- und Krafttraining. Das kann für die ein oder andere körperlich bisher Inaktive sehr ambitioniert klingen. Starten Sie es zu Beginn locker. Sonst geht Ihnen womöglich schnell die Puste aus – und Sie lassen es vor lauter Frust ganz sein mit der Bewegung. Das wäre ärgerlich.

Übrigens bieten viele Sportvereine und Volkshochschulen Bewegungskurse speziell für Frauen in den Wechseljahren an, etwa Gymnastik-Kurse zur Prävention von Osteoporose oder spezielle Lauftreffs für Späteinsteiger. Probieren Sie es aus, denn mit Gleichgesinnten ist die Motivation höher.

Und wenn Sie schon dabei sind, Ihr Leben gesünder zu gestalten: Wie sieht es mit Alkohol und Zigaretten bei Ihnen aus? Reden wir in der nächsten Lektion darüber.

Ihr Fortschritt im Kurs Wechseljahre
64%
Zahl 30
Schriftgroesse Zahl 85
Subtext Minuten
Text rechts Sport oder Bewegung, drei Mal die Woche, sind ideal
Schriftgroesse Text 20
Wartezeit in Millisekunden 2000
Variante (delay oder ishow) delay

aktualisiert am 19.05.2016, erstellt am 11.05.2016
Bildnachweis: F1online, W&B / Röper

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