Wenig Alkohol, keine Zigaretten

Alkohol- und Zigarettenverbot

Rauchen ist ein echtes Problem, nicht nur in den Wechseljahren. Alkohol? Je weniger, desto besser

Dass Rauchen der Gesundheit schadet, muss Ihnen niemand erklären. Wenn Sie sich trotzdem für ein Leben mit Zigaretten entschieden haben, sind Sie der ständigen Warnungen wahrscheinlich längst überdrüssig. Hier kommt trotzdem noch eine – und zwar aus gutem Grund: Nicht nur, dass Raucherinnen ein bis zwei Jahre früher in die Wechseljahre kommen als Nichtraucherinnen, weil Nikotin die Wirkung von Östrogen hemmt.

Durch die Hormonumstellung verschärfen sich auch viele Probleme, die sich durch die Qualmerei ergeben. So nimmt in den Wechseljahren der natürliche Schutz der Arterien durch die verminderte Produktion von Östrogen ab. Wer obendrein noch raucht, erhöht damit das Risiko für Gefäßerkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall um das Dreifache.

TWHOOKAuch für die Knochen ist Rauchen schädlich, weil die Inhaltsstoffe von Tabak den Abbau von Knochenmasse fördern. Da sich die Osteoporose-Gefahr in den Wechseljahren aufgrund der Hormonumstellung ohnehin erhöht, sollte man diese Doppelbelastung für den Körper unbedingt vermeiden. Rauchen beschleunigt die Faltenbildung und den Alterungsprozess. Verzichten Sie also Ihrer Gesundheit zuliebe lieber auf die täglichen Glimmstängel – ihr Körper wird es Ihnen danken.

Auch mit Alkohol sollte man in den Wechseljahren sparsam umgehen. Keine Sorge, ein Gläschen ab und zu ist natürlich erlaubt. Allerdings verstärkt Hochprozentiges die typischen  Wechseljahresbeschwerden. Wer zum Beispiel glaubt, durch ein Glas Wein besser schlafen zu können, irrt: Zwar macht Alkohol müde und erleichtert das Einschlafen. Der Schlaf selbst ist allerdings deutlich unruhiger, so dass man am nächsten Morgen oft noch weniger erholt aufwacht als ohne den Schlummertrunk.

Aber was ist eigentlich ein Schlummertrunk? In unserem kleinen Spiel lernen Sie, welche Getränke mehr, welche weniger Alkohol enthalten. Klicken Sie einfach die Bilder nacheinander von wenig Alkohol nach viel Alkohol an.

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Generell taugt Alkohol nicht als Medizin – etwa um die Stimmung zu beeinflussen oder den Schlaf zu verbessern. Stattdessen verstärkt er Hitzewallungen und kann Depressionen begünstigen. Zudem regen alkoholische Getränke den Appetit an und hemmen zugleich den Fettstoffwechsel. In einem Gramm Alkohol stecken mehr Kalorien als in einem Gramm Zucker, und schon ein halber Liter Bier entspricht einem Schokoriegel. Letztlich gilt es also, eine gute Balance zu finden. Für wen ein Schluck Alkohol zu Genuss und Lebensqualität dazugehört, muss natürlich  nicht darauf verzichten. Die meisten Ernährungswissenschaftler sind sich heute einig, dass Alkohol in kleinen Mengen den Verlauf der Wechseljahre kaum beeinflusst.

Ihr Fortschritt im Kurs Wechseljahre
68%
Text Rauchen beschleunigt die Faltenbildung und den Alterungsprozess
Geschwindigkeit (empfohlen: 50) 50
Fehlerindex (empfohlen: 0.02) 0.02
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Time Delay 1000
Variante (delay/ishow) delay

aktualisiert am 19.05.2016, erstellt am 11.05.2016
Bildnachweis: W&B / Röper, istock/spxChrome

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