Wieso stellt sich der Hormonhaushalt um?

Erschrockene Frau

Warum die Wechseljahre? Selbst Forscher wissen es nicht genau

Warum genau Frauen in die Wechseljahre kommen, ist ein Rätsel der Wissenschaft. Biologisch gesehen ist es ungewöhnlich, dass ein Weibchen seine Fortpflanzungsfähigkeit so früh verliert. Aus evolutionärer Sicht könnte es allerdings durchaus sinnvoll sein, weil menschlicher Nachwuchs sehr lange auf Hilfe angewiesen ist. Manche Forscher glauben deshalb, dass menschliche Mütter früh unfruchtbar werden, damit sie auch ihr letztes Kind noch großziehen können.

NCHOOKSicher ist, dass das Klimakterium Teil eines natürlichen Alterungsprozesses ist, in dessen Zuge die Gebärfähigkeit verloren geht. Der Körper macht quasi rückgängig, was mit der Pubertät begonnen hat: die Geschlechtsreife. Schon um das 40. Lebensjahr herum lassen die Eierstockfunktionen ganz langsam nach. Das liegt nicht zuletzt daran, dass jede Frau mit einer begrenzten Anzahl an Eizellen geboren wird – die Zahl variiert zwischen ein und zwei Millionen Eizellen. Diese Anzahl entscheidet mit darüber, wann eine Frau in die Wechseljahre kommt. Je größer das Reservoir an Eizellen, desto später setzt die Menopause ein. Bis dahin reiften jeden Monat mehrere Eizellen heran, aber nur eine erreichte den Eisprung. Der Rest degeneriert. Um das 30. Lebensjahr herum sind nur noch zwölf Prozent der Eizellen übrig, um das 40. Lebensjahr herum noch drei Prozent.

Wie das genau abläuft und was es für den Körper bedeutet, erklären wir in der nun folgenden Lektion.

Ihr Fortschritt im Kurs Wechseljahre
28%
Zahl 9
Schriftgroesse Zahl 85
Subtext Prozent
Text rechts der weiblichen Eizellen sind um das 40. Lebensjahr noch übrig
Schriftgroesse Text 20
Wartezeit in Millisekunden 1000
Variante (delay oder ishow) delay

aktualisiert am 19.05.2016, erstellt am 11.05.2016
Bildnachweis: Getty Images/Ben Welsh/Design Pics, W&B / Röper

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